{"id":764,"date":"2026-01-30T18:26:00","date_gmt":"2026-01-30T17:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/?p=764"},"modified":"2026-11-03T10:06:46","modified_gmt":"2026-11-03T09:06:46","slug":"fake-shop-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/fake-shop-erkennen\/","title":{"rendered":"So erkennen Sie einen Fake-Shop, bevor Sie bezahlen"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section\">\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_flex_row\">\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Frau Albrecht hat den Mantel am Dienstagabend gesehen. Dunkelblau, Wolle, halb so teuer wie im Gesch\u00e4ft in der Wilmersdorfer Stra\u00dfe. Die Anzeige stand mitten zwischen den Nachrichten. Ein Klick, und der Shop sah aus wie ein richtiges Gesch\u00e4ft. Warenkorb, Gr\u00f6\u00dfen, sogar ein Siegel in der Ecke.<\/p>\n<p>Sie war schon bei der Bezahlung. Dann ist ihr die Adresse oben in der Leiste aufgefallen. Nicht der Name, den sie erwartet hatte. Dahinter stand noch etwas. Und als Zahlungsart blieb nur noch Vorkasse per \u00dcberweisung. Sp\u00e4testens da h\u00e4tte sie den Fake-Shop erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Genau darum geht es hier. Ein Fake-Shop tut so, als w\u00fcrde er Waren verkaufen. Bestellt wird. Bezahlt wird. Geliefert wird meistens nichts. Manche Seiten sehen heute erstaunlich sauber aus. Die Pr\u00fcfung davor ist trotzdem \u00fcberschaubar.<\/p>\n<p>Sie brauchen daf\u00fcr kein Programm und kein Sonderwissen. Sie schauen an drei Stellen hin: Adresse, Impressum, Zahlungsart am Ende. Danach entscheiden Sie, ob Sie bestellen. Oder eben nicht.<\/p>\n<p class=\"ratgeber-banner banner-videokurs\"><a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/kurse\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Banner-Videokurs-Senioren-3.jpg\" alt=\"Videokurs f\u00fcr Senioren: Sicher am Computer im Alltag \u2013 11 Video-Lektionen, 39,99 \u20ac\" width=\"1600\" height=\"533\" loading=\"lazy\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:8px;display:block\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Woran Sie einen Fake-Shop zuerst erkennen<\/h2>\n<p>Die meisten dieser Seiten kommen nicht als Laden daher, den Sie von der Stra\u00dfe kennen. Sie kommen als Anzeige. Im Browser, neben einem Artikel, unter einem Film. Der Preis ist der K\u00f6der. Der Rest sieht nach einem normalen Shop aus.<\/p>\n<p>Misstrauen ist hier kein Charakterfehler. Es ist der erste Schritt. Ein einzelner g\u00fcnstiger Mantel beweist noch nichts. Wenn aber fast alles im Shop weit unter dem liegt, was Sie sonst zahlen, lohnt der zweite Blick. Die Verbraucherzentralen sagen dasselbe: Angebote, die zu sch\u00f6n sind, sind meistens genau das. Was beim Bezahlen und Einkaufen im Internet sonst noch wichtig ist, habe ich in meiner <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/category\/banking-einkaufen\/\">Sammlung zu Bankgesch\u00e4ften und Eink\u00e4ufen im Netz<\/a> zusammengestellt.<\/p>\n<p>Der Shop darf auf den ersten Blick mehrere Zahlungsarten zeigen. Entscheidend ist, was am Ende \u00fcbrig bleibt. Dazu gleich mehr. Erst die Adresse. Und wenn ein Ger\u00e4t \u00fcberall vergriffen ist, hier aber sofort lieferbar sein soll, ist das selten ein Gl\u00fccksgriff.<\/p>\n<h2>Stimmt die Adresse in der Leiste?<\/h2>\n<p>Die Adresse steht oben im Browser, in der Leiste. Nicht in der gro\u00dfen \u00dcberschrift der Seite. Die \u00dcberschrift kann \u201eMantelhaus Berlin\u201c sagen. Die Leiste sagt, wo Sie wirklich sind.<\/p>\n<p>Tippen Sie die Adresse eines Shops, den Sie kennen, am besten selbst ein. Oder nehmen Sie ein Lesezeichen. Eine Suche nach \u201eMantel g\u00fcnstig\u201c f\u00fchrt oft zuerst zu Anzeigen. Die sehen aus wie Treffer. Sie sind Werbung. Den Unterschied zwischen der echten Adresse und einer Anzeige \u00fcbe ich Schritt f\u00fcr Schritt in Lektion 3 meines <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/kurse\/\">Videokurses \u201eComputer verstehen\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>Achten Sie auf den Schluss der Adresse. Ein Beispiel, extra erfunden: super-mantel.de.com. Das sieht nach .de aus. Es ist eine andere Endung, mit .com dahinter.<\/p>\n<p>Auch ein verrutschter Name ist ein Warnzeichen. Ein Buchstabe zu viel, ein Bindestrich, der dort nicht hingeh\u00f6rt. Und das Schloss-Symbol in der Leiste? Das hei\u00dft nur: die Verbindung ist verschl\u00fcsselt. Ein Betr\u00fcger kann dasselbe Schloss haben. Es ist kein G\u00fctesiegel.<\/p>\n<h2>Was im Impressum stehen sollte<\/h2>\n<p>Ein gewerblicher Shop braucht in Deutschland ein Impressum. Das gilt auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Shops, die sich auf Deutsch an Kunden hier richten. Steht nirgends, wer den Shop betreibt, bestellen Sie nicht. Wer keine Anschrift nennen will, will oft auch nicht gefunden werden.<\/p>\n<p>Im Impressum sollten Name, eine zustellbare Anschrift und eine E-Mail-Adresse stehen. Stra\u00dfe, Ort, Land. Nicht nur ein Postfach und ein Kontaktformular. Soweit die Firma im Handelsregister steht, geh\u00f6rt die Nummer dazu. Fehlt die Anschrift ganz, reicht das als Stoppschild.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie die Anschrift nach. Tippen Sie Stra\u00dfe und Ort in einen Kartendienst. Liegt dort eine Wohnung im dritten Hinterhof, ein leeres Grundst\u00fcck oder eine Adresse, die es nicht gibt? Dann passt das nicht zu einem Shop, der t\u00e4glich Pakete verschickt.<\/p>\n<p>Eine ganz neue Internetadresse ist allein noch kein Beweis. Steht der Shop aber seit wenigen Tagen online und wirbt schon mit Hunderten Bewertungen, passen die beiden Dinge nicht zusammen.<\/p>\n<h2>So pr\u00fcfen Sie einen Shop Schritt f\u00fcr Schritt<\/h2>\n<p>Ich w\u00fcrde die Pr\u00fcfung immer in derselben Reihenfolge machen. Nicht alles auf einmal. Eine Stelle nach der anderen. Das dauert wenige Minuten.<\/p>\n<ul>\n<li>Adresse in der Leiste lesen, nicht die gro\u00dfe \u00dcberschrift.<\/li>\n<li>Impressum \u00f6ffnen und nach Name, Stra\u00dfe und E-Mail suchen.<\/li>\n<li>Die Anschrift in einem Kartendienst nachsehen.<\/li>\n<li>Bis zur Bezahlung gehen, ohne abzuschicken, und schauen, welche Zahlungsart \u00fcbrig bleibt.<\/li>\n<li>Bei Unbehagen den Vorgang abbrechen. Der Shop l\u00e4uft nicht weg. Ihr Geld schon.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schreiben Sie sich die Adresse aus der Leiste ab, bevor Sie etwas anklicken. Ein Zettel reicht. Oder ein Bildschirmfoto. Wenn die Seite sp\u00e4ter verschwindet, haben Sie noch den Namen. Was ein eigenes Passwort f\u00fcr ein Kundenkonto taugt und wie Sie es aufschreiben, steht im Artikel <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/passwoerter-sichern\/\">So sichern Sie Ihre Passw\u00f6rter \u2013 und behalten den \u00dcberblick<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Kundenkonto m\u00fcssen Sie f\u00fcr die Pr\u00fcfung nicht anlegen. Wenn doch, nehmen Sie ein eigenes Passwort. Nicht dasselbe wie bei der Bank.<\/p>\n<h2>Wenn am Ende nur noch Vorkasse \u00fcbrig ist<\/h2>\n<p>Viele unseri\u00f6se Shops zeigen am Anfang mehrere Zahlungsarten. Rechnung, Karte, ein bekannter Zahlungsdienst. Auf der letzten Seite bleibt nur noch die \u00dcberweisung im Voraus. Genau davor warnen die Verbraucherzentralen. Erst die Ware, dann das Geld. Nicht umgekehrt, jedenfalls nicht bei einem Shop, den Sie nicht kennen.<\/p>\n<p>Vorkasse an ein Konto, das Sie nicht zuordnen k\u00f6nnen, ist das teuerste Warnzeichen in diesem Artikel. Ist das Geld weg, holen Sie es bei einem Fake-Shop fast nie zur\u00fcck. Manchmal kann die Bank eine \u00dcberweisung noch anhalten. Oft ist das nach wenigen Minuten vorbei. Verlassen Sie sich nicht darauf.<\/p>\n<p>Andere Zahlungsarten sind nicht automatisch sicher. Manche Karten und manche Zahlungsdienste haben einen K\u00e4uferschutz. Das ist eine M\u00f6glichkeit, keine Garantie. Bei einer Lastschrift k\u00f6nnen Sie der Buchung bei vielen Banken bis zu acht Wochen widersprechen. Ob das geht, sagt nur Ihre Bank. Welche Zahlungsart im Alltag passt, ist ein eigenes Thema. Dem habe ich einen eigenen Artikel gewidmet, in dem ich Ihnen zeige, <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/sicher-online-bezahlen\/\">welche Zahlungsart Sie am besten sch\u00fctzt<\/a>. Hier gilt: keine Vorkasse an einen unbekannten Shop.<\/p>\n<p>Brechen Sie ab, wenn die Seite auf der letzten Stufe die anderen Arten entfernt. Das ist kein Versehen der Technik. Das ist die Masche. Wie Sie Ihr Online-Banking danach pr\u00fcfen, erkl\u00e4re ich in meinem Artikel zur <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/online-banking-sicherheit\/\">Sicherheit beim Online-Banking<\/a>. Geben Sie dort nur Auftr\u00e4ge frei, die Sie selbst angesto\u00dfen haben.<\/p>\n<h2>Preise, die zu sch\u00f6n sind<\/h2>\n<p>Frau Albrecht hat den Mantelpreis mit zwei anderen Shops verglichen, die sie schon benutzt hat. Dort lag er bei etwas \u00fcber hundert Euro. Auf der neuen Seite bei neununddrei\u00dfig. Einschlie\u00dflich Versand. Am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<p>Ein einzelner Rabatt kommt vor. Saison, Restgr\u00f6\u00dfe, ein Modell aus dem Vorjahr. Wenn aber Schuhe, M\u00e4ntel und Taschen alle so weit unter dem \u00fcblichen Preis liegen, ist das kein Sonderverkauf. Das ist der K\u00f6der.<\/p>\n<p>Vergleichen Sie einen Artikel, dessen Preis Sie kennen. Nicht den ausgefallensten. Einen, den Sie schon einmal gekauft haben. Liegt der neue Preis bei der H\u00e4lfte oder darunter, ohne eine nachvollziehbare Erkl\u00e4rung, lassen Sie ihn liegen.<\/p>\n<p>Der Beutel auf dem Bild ist nur ein Beispiel. Ein echter Shop kann genauso schlicht aussehen. Die Farbe sagt nichts. Der Preis im Vergleich schon.<\/p>\n<h2>Bewertungen, die alle gleich klingen<\/h2>\n<p>F\u00fcnf Sterne, zwanzig St\u00fcck, alle von gestern. Die Texte \u00e4hneln sich. \u201eSchneller Versand, sehr gute Qualit\u00e4t, gerne wieder.\u201c Dreimal hintereinander, nur die Namen wechseln. Das ist kein Beweis. Es ist ein Muster.<\/p>\n<p>Echte Bewertungen sind unordentlich. Jemand meckert \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe. Jemand lobt den Stoff und n\u00f6rgelt am Karton. Jemand schreibt zwei S\u00e4tze, jemand acht. Nur Lob, nur am selben Tag, ohne einen einzigen Haken: das k\u00f6nnen Sie beiseitelegen.<\/p>\n<p>Bewertungen auf der Shop-Seite selbst sind die schw\u00e4chsten. Der Shop sucht sie aus. Suchen Sie den Shop-Namen zus\u00e4tzlich, zusammen mit dem Wort Erfahrung oder Betrug. Tauchen Warnungen auf, lesen Sie die. Taucht der Name nirgends auf, ist das bei einem angeblich gro\u00dfen Lager auch kein gutes Zeichen.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich von einer Zahl nicht dr\u00e4ngen. \u201e1.284 Kunden zufrieden\u201c ist ein Satz, den jede Seite schreiben kann. Er ist nicht gepr\u00fcft.<\/p>\n<h2>Siegel, AGB und holpriges Deutsch<\/h2>\n<p>Manche Seiten setzen ein G\u00fctesiegel in die Fu\u00dfzeile. Ein bekanntes Zeichen, das Vertrauen ausleihen soll. Klicken Sie darauf. Ein echtes Siegel f\u00fchrt auf die Seite des Anbieters, der das Siegel vergibt, und dort sollte dieser Shop genannt sein. F\u00fchrt der Klick ins Leere oder wieder nur auf dieselbe Startseite, ist das Zeichen dekoriert. Nicht gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsbedingungen, kurz AGB, und der Text zum Datenschutz k\u00f6nnen t\u00e4uschen. Viele Betr\u00fcger kopieren sie oder lassen sie \u00fcbersetzen. Holpriges Deutsch oder ein Datenschutztext ohne Namen ist ein Warnzeichen. Fehlen die Texte ganz, ebenso. Sie m\u00fcssen sie nicht juristisch pr\u00fcfen. Sie m\u00fcssen sehen, ob sie zu diesem Shop geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Und der Widerruf. Bei den meisten Waren, die Sie als Privatperson im Internet bestellen, haben Sie 14 Tage Zeit, den Kauf zu widerrufen. Es gibt Ausnahmen, etwa bei extra angefertigten Sachen oder bei versiegelter Ware aus Hygienegr\u00fcnden. Ein seri\u00f6ser Shop nennt die Frist. Fehlt jeder Hinweis, ist das verd\u00e4chtig. Der Hinweis allein macht die Seite aber nicht echt.<\/p>\n<h2>Die Bestellung ist raus, und nichts kommt an<\/h2>\n<p>Sie haben trotzdem bestellt. Die Best\u00e4tigung kam per E-Mail. Freundlich, mit einer Nummer. Dann wird es still. Zwei Tage. Eine Woche. Auf Nachfrage eine neue Ausrede. Zoll. Lagerumzug. Ein Bote, der morgen kommt.<\/p>\n<p>Das geschlossene Rollo ist das passende Bild. Von au\u00dfen sieht ein Laden zu zu. Im Netz bleibt die Seite offen, auch wenn dahinter niemand packt. Morgen kann dieselbe Seite schon eine andere Adresse haben.<\/p>\n<p>Speichern Sie, was Sie haben. Die Bestellbest\u00e4tigung. Die Adresse aus der Leiste. Den Betrag. Die Kontonummer, falls Sie schon gezahlt haben. Ein Bildschirmfoto der Angebotsseite, solange sie noch da ist. Wie das am Computer oder am Handy geht, zeige ich Ihnen im Artikel dar\u00fcber, wie Sie <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/screenshot-machen\/\">einen Screenshot machen<\/a>.<\/p>\n<p>Was eine echte Paketnachricht von einer gef\u00e4lschten unterscheidet, zeige ich Ihnen in meinem Artikel zum <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/paket-sms-betrug\/\">Betrug mit Paket-SMS<\/a>. Eine SMS \u201eIhr Paket liegt bereit\u201c ist in dieser Lage oft die n\u00e4chste Masche, nicht die Lieferung.<\/p>\n<h2>Sie haben schon \u00fcberwiesen<\/h2>\n<p>Dann z\u00e4hlt die Uhr. Rufen Sie Ihre Bank noch am selben Tag an. Sagen Sie, dass Sie an einen Shop gezahlt haben, der unseri\u00f6s wirkt, und bitten Sie, die \u00dcberweisung zu stoppen, falls das noch geht. Bei vielen \u00dcberweisungen ist das nach kurzer Zeit nicht mehr m\u00f6glich. Fragen Sie trotzdem. Nicht morgen.<\/p>\n<p>Haben Sie eine Kartennummer auf der Seite eingetippt, sagen Sie das der Bank dazu. Karten sperren Sie \u00fcber den Sperr-Notruf 116\u00a0116. Das holt eine \u00dcberweisung nicht zur\u00fcck. Es verhindert, dass jemand mit der Karte weiter einkauft. Ob Ihre Karte dort erfasst ist, sagt Ihnen die Hotline.<\/p>\n<p>Heben Sie alles auf. Bestellbest\u00e4tigung, E-Mails, Bildschirmfoto, Kontoauszug. Damit k\u00f6nnen Sie Anzeige erstatten. Nimmt jemand Geld und will die Ware nie liefern, ist das Betrug. Ob das Geld zur\u00fcckkommt, kann niemand versprechen.<\/p>\n<p>Wenn Sie unsicher sind, ob die Seite etwas auf dem Computer ver\u00e4ndert hat, erkl\u00e4re ich Ihnen, was nach einer <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/spam-mail-mit-handy-geoeffnet\/\">mit dem Handy ge\u00f6ffneten Spam-Mail<\/a> zu tun ist. Im Zweifel nachsehen, nicht raten.<\/p>\n<h2>Was Sie sich vor dem Bezahlen notieren<\/h2>\n<p>Drei Zeilen auf einem Zettel reichen. Legen Sie den Zettel neben die Tastatur, bevor Sie die Zahlungsseite \u00f6ffnen. Nicht danach.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Adresse aus der Leiste, vollst\u00e4ndig, einschlie\u00dflich der Endung.<\/li>\n<li>Name und Anschrift aus dem Impressum, so wie sie dort stehen.<\/li>\n<li>Die Zahlungsart, die auf der letzten Seite wirklich angeboten wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Stimmen Adresse und Impressum nicht zusammen, ist die Entscheidung schon gefallen. Sie bestellen nicht. Fehlt die dritte Zeile, weil nur Vorkasse da ist, ebenso.<\/p>\n<p>Diese drei Zeilen helfen auch sp\u00e4ter. Wenn etwas schiefgeht, m\u00fcssen Sie nicht aus dem Ged\u00e4chtnis erz\u00e4hlen. Sie lesen vor. Ihrer Bank. Der Polizei. Oder mir, wenn Sie die Pr\u00fcfung nicht allein machen m\u00f6chten.<\/p>\n<h2>Der Fakeshop-Finder ersetzt den eigenen Blick nicht<\/h2>\n<p>Die Verbraucherzentralen betreiben einen Fakeshop-Finder. Sie geben die Adresse der Seite ein und bekommen eine erste Einsch\u00e4tzung. Das ist ein gutes Werkzeug vor der Bestellung. Es ist kein Freispruch.<\/p>\n<p>Eine unklare R\u00fcckmeldung hei\u00dft: selbst noch einmal hinsehen. Der Finder findet ein Impressum manchmal nicht, obwohl eins da ist. Und er findet manchmal Angaben, die trotzdem erfunden sind. Lesen Sie das Ergebnis als Hinweis, nicht als Urteil.<\/p>\n<p>Die Seite dazu ist der <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/fakeshopfinder-71560\">Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen<\/a>. Nutzen Sie sie, bevor Sie bei einem unbekannten Shop zahlen. Danach machen Sie die Pr\u00fcfung aus diesem Artikel trotzdem. Adresse, Impressum, Zahlungsart. Drei Blicke. Dann ist die Entscheidung Ihre.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich von einer freundlichen Ampel nicht zur Vorkasse \u00fcberreden. Fake-Shops \u00e4ndern Texte schnell. Ihr Blick auf die letzte Zahlungsseite bleibt der sicherste Schritt.<\/p>\n<h2>Wenn die Pr\u00fcfung nicht weiterhilft<\/h2>\n<p>Sie haben die drei Stellen angesehen und sind unsicher. Das ist eine erlaubte Antwort. Unsicher hei\u00dft hier: nicht bestellen. Ein ernsthafter Shop ist morgen auch noch da.<\/p>\n<p>Was Sie selbst noch tun k\u00f6nnen: die Adresse in den Fakeshop-Finder eingeben, den Preis mit einem Shop vergleichen, den Sie schon kennen, und die Anschrift auf der Karte suchen. Kommt dabei nichts Klares heraus, lassen Sie den Einkauf. Der Mantel ist es nicht wert.<\/p>\n<p>Ein Fachmann ist sinnvoll, wenn Sie schon gezahlt haben und nicht wissen, wen Sie zuerst anrufen. Oder wenn die Seite etwas auf dem Computer installieren wollte und Sie nicht sicher sind, ob das gelungen ist. Auch wenn Angeh\u00f6rige denselben Shop schon benutzt haben und Sie das gemeinsam sortieren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Bis dahin gilt die kurze Regel. Unbekannter Shop, nur Vorkasse, kein brauchbares Impressum: Finger weg. Lieber ein Mantel sp\u00e4ter. Als ein Konto leer.<\/p>\n<p class=\"ratgeber-banner banner-hausbesuch\"><a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Banner-Computerhilfe-Charlottenburg-1.jpg\" alt=\"Computerhilfe in Charlottenburg \u2013 pers\u00f6nliche Hilfe bei Ihnen zu Hause\" width=\"1600\" height=\"533\" loading=\"lazy\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:8px;display:block\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Hilfe beim Erkennen von Fake-Shops in Berlin-Charlottenburg<\/h2>\n<p>Wenn Sie in Berlin-Charlottenburg wohnen, komme ich gerne zu Ihnen nach Hause und schaue mir die Seite mit Ihnen zusammen an. Wir \u00f6ffnen den Shop, lesen die Adresse, das Impressum und die Zahlungsart, und ich sage Ihnen, was ich an Ihrer Stelle tun w\u00fcrde. Auch wenn das Geld schon weg ist, sortieren wir die Unterlagen f\u00fcr Bank und Polizei.<\/p>\n<p>Sie erreichen mich unter 0151\u00a044985258 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de\">hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de<\/a>.<\/p>\n<p>Am Telefon reicht \u00fcbrigens ein Satz wie: \u201eIch m\u00f6chte einen Shop pr\u00fcfen, bevor ich bezahle.\u201c Damit wei\u00df ich schon ziemlich viel. Den Namen der Seite k\u00f6nnen Sie dazusagen. Die Kartennummer nicht. Die geh\u00f6rt nie in eine E-Mail und nie an mich.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":767,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"rg_meta_desc":"Wie erkennen Sie einen Fake-Shop, bevor Sie bezahlen? 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