{"id":770,"date":"2026-02-05T10:42:00","date_gmt":"2026-02-05T09:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/?p=770"},"modified":"2026-11-03T10:06:46","modified_gmt":"2026-11-03T09:06:46","slug":"elektronische-patientenakte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/elektronische-patientenakte\/","title":{"rendered":"Was in Ihrer elektronischen Patientenakte steht \u2013 und wer sie sieht"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section\">\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_flex_row\">\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone\">\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Herr Lehmann bekommt einen Brief von seiner Krankenkasse. Darin steht, dass f\u00fcr ihn eine elektronische Patientenakte angelegt wird, wenn er nicht widerspricht. Er liest den Brief zweimal, legt ihn dann auf den Stapel mit den Dingen, um die er sich sp\u00e4ter k\u00fcmmern will, und fragt beim n\u00e4chsten Besuch seine Tochter: \u201eMuss ich da jetzt etwas machen? Und wer kann da eigentlich alles reinschauen?\u201c<\/p>\n<p>Diese Fragen h\u00f6re ich oft. Die Patientenakte, kurz ePA, ist f\u00fcr viele Menschen eines der gro\u00dfen Fragezeichen der letzten Jahre. In der Zeitung liest man von Datenschutz und von Pannen, beim Arzt h\u00f6rt man, dass alles einfacher werden soll, und den Brief der Kasse versteht man nur halb.<\/p>\n<p>Dabei ist das Grundprinzip gar nicht kompliziert. Die ePA ist eine Art Ordner f\u00fcr Ihre Gesundheitsunterlagen, den es nicht mehr auf Papier, sondern digital gibt. Sie m\u00fcssen nichts tun, damit sie funktioniert. Aber Sie k\u00f6nnen eine Menge selbst bestimmen, wenn Sie m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Hier erkl\u00e4re ich, was in der Akte steht, wer sie wie lange sehen darf, wie Sie sie mit oder ohne Handy verwalten und wie Sie widersprechen, falls Sie die Akte gar nicht wollen. Auch sonst l\u00e4sst sich bei Arzt und Amt vieles im Internet erledigen. Was genau, zeige ich Ihnen in <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/category\/amt-arzt-online\/\">meinen Anleitungen f\u00fcr Arztpraxis und Beh\u00f6rde<\/a>.<\/p>\n<p class=\"ratgeber-banner banner-videokurs\"><a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/kurse\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Banner-Videokurs-Senioren-2.jpg\" alt=\"Videokurs f\u00fcr Senioren: Sicher am Computer im Alltag \u2013 11 Video-Lektionen, 39,99 \u20ac\" width=\"1600\" height=\"533\" loading=\"lazy\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:8px;display:block\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Was ist die elektronische Patientenakte?<\/h2>\n<p>Stellen Sie sich einen Aktenordner vor, in dem alle wichtigen Unterlagen zu Ihrer Gesundheit gesammelt werden: welche Medikamente Sie nehmen, was im letzten Arztbrief stand, welche Befunde es gibt. Fr\u00fcher lagen diese Papiere verstreut in verschiedenen Praxen, im Krankenhaus und in Ihrer Schublade zu Hause.<\/p>\n<p>Die elektronische Patientenakte ist genau dieser Ordner, nur digital. Sie wird von Ihrer Krankenkasse bereitgestellt, geh\u00f6rt aber Ihnen. \u00c4rzte, Krankenh\u00e4user und Apotheken, bei denen Sie in Behandlung sind, k\u00f6nnen hineinschauen und neue Unterlagen ablegen.<\/p>\n<p>Der Vorteil zeigt sich vor allem dann, wenn mehrere Stellen beteiligt sind. Der Hausarzt sieht, was die Fach\u00e4rztin verschrieben hat. Im Krankenhaus wei\u00df man, welche Tabletten Sie t\u00e4glich nehmen, auch wenn Sie die Liste gerade nicht dabeihaben. Doppelte Untersuchungen und gef\u00e4hrliche Kombinationen von Medikamenten lassen sich so leichter vermeiden.<\/p>\n<h2>Habe ich schon eine ePA, ohne etwas getan zu haben?<\/h2>\n<p>Sehr wahrscheinlich ja. Seit 2025 legen die gesetzlichen Krankenkassen f\u00fcr alle Versicherten automatisch eine Patientenakte an, es sei denn, man hat ausdr\u00fccklich widersprochen. Das nennt man Widerspruchsl\u00f6sung: Wer nichts tut, bekommt die Akte.<\/p>\n<p>Seit Herbst 2025 sind Arztpraxen grunds\u00e4tzlich verpflichtet, die Akte zu nutzen und wichtige Unterlagen dort einzustellen. Wenn Sie also einen Brief Ihrer Kasse bekommen und nichts unternommen haben, gibt es Ihre Akte jetzt.<\/p>\n<p>Das bedeutet aber nicht, dass sie schon voll ist. Viele Akten enthalten bisher nur wenig, weil erst nach und nach Unterlagen hinzukommen. Was vor der Einf\u00fchrung in den Praxen lag, wird nicht automatisch nachgetragen. Privat Versicherte bekommen die ePA \u00fcbrigens nur, wenn ihre Versicherung sie anbietet.<\/p>\n<h2>Was steht in Ihrer elektronischen Patientenakte \u2013 und was nicht?<\/h2>\n<p>Ein Teil kommt ganz von selbst in die Akte. Andere Unterlagen legen \u00c4rzte nur dann ab, wenn sie f\u00fcr Ihre weitere Behandlung wichtig sind. Grob kann man es so einteilen:<\/p>\n<ul>\n<li>Automatisch: die Medikamente, die Ihnen per E-Rezept verschrieben wurden, als Medikationsliste.<\/li>\n<li>Automatisch: die Abrechnungsdaten der Krankenkasse, also welche Leistungen abgerechnet wurden.<\/li>\n<li>Von der Praxis eingestellt: Arztbriefe, Befunde, Laborwerte, Entlassbriefe aus dem Krankenhaus.<\/li>\n<li>Von Ihnen selbst eingestellt: zum Beispiel eingescannte alte Befunde, wenn Sie die App nutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was nicht in der Akte steht: die vollst\u00e4ndigen Aufzeichnungen Ihrer \u00c4rzte. Die Praxis f\u00fchrt ihre eigene Kartei weiter wie bisher. In die ePA kommen nur die Unterlagen, die auch f\u00fcr andere Behandelnde wichtig sind. Wie die Medikationsliste mit dem E-Rezept zusammenh\u00e4ngt, erkl\u00e4re ich ausf\u00fchrlich im Artikel <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/e-rezept-einloesen\/\">So l\u00f6sen Sie Ihr E-Rezept ein \u2013 mit Karte, App oder Ausdruck<\/a>.<\/p>\n<h2>Wer darf in meine Akte schauen und wie lange?<\/h2>\n<p>Das ist f\u00fcr die meisten die wichtigste Frage. Die Antwort h\u00e4ngt an Ihrer Gesundheitskarte. Erst wenn Sie die Karte in einer Praxis, einem Krankenhaus oder einer Apotheke einlesen lassen, bekommt diese Stelle Zugriff auf Ihre Akte.<\/p>\n<p>Und dieser Zugriff ist zeitlich begrenzt. Eine Arztpraxis darf normalerweise 90 Tage lang hineinschauen, eine Apotheke nur drei Tage. Danach ist die T\u00fcr wieder zu, bis Sie das n\u00e4chste Mal Ihre Karte vorlegen. Wer die App nutzt, kann diese Fristen verk\u00fcrzen, verl\u00e4ngern oder einer Praxis den Zugriff ganz entziehen.<\/p>\n<p>Ihre Krankenkasse selbst kann die Inhalte Ihrer Akte nicht lesen. Sie stellt nur den Platz zur Verf\u00fcgung, \u00e4hnlich wie ein Vermieter, der den Schl\u00fcssel zu Ihrem Schrank nicht hat. Auch Arbeitgeber, Versicherungen oder Beh\u00f6rden haben keinen Zugriff.<\/p>\n<h2>Brauche ich daf\u00fcr ein Handy oder einen Computer?<\/h2>\n<p>Nein. Die Akte funktioniert auch, wenn Sie selbst nie hineinschauen. Ihre \u00c4rzte nutzen sie \u00fcber ihre Praxisprogramme, Sie zeigen wie gewohnt Ihre Gesundheitskarte vor. Mehr m\u00fcssen Sie nicht tun.<\/p>\n<p>Wer aber selbst sehen m\u00f6chte, was in der Akte steht, oder bestimmen will, wer was sieht, braucht die ePA-App der eigenen Krankenkasse. Jede Kasse hat ihre eigene App, sie hei\u00dft meist wie die Kasse mit dem Zusatz ePA. Es gibt sie f\u00fcr Handy und Tablet, viele Kassen bieten zus\u00e4tzlich eine Fassung f\u00fcr den Computer an.<\/p>\n<p>Laden Sie die App nur aus dem offiziellen App-Store Ihres Ger\u00e4ts herunter und achten Sie darauf, dass Ihre Krankenkasse als Anbieter genannt ist. Wie man erkennt, woher eine App wirklich stammt, \u00fcbe ich in Lektion 7 meines <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/kurse\/\">Videokurses \u201eComputer verstehen\u201c<\/a>.<\/p>\n<h2>Die ePA-App einrichten \u2013 Schritt f\u00fcr Schritt<\/h2>\n<p>Die Einrichtung ist der aufwendigste Teil, danach wird es einfach. Planen Sie etwas Zeit ein und legen Sie sich alles bereit, bevor Sie anfangen.<\/p>\n<ol>\n<li>Laden Sie die ePA-App Ihrer Krankenkasse herunter und \u00f6ffnen Sie sie.<\/li>\n<li>Best\u00e4tigen Sie, wer Sie sind. Das geht mit der Gesundheitskarte und der dazugeh\u00f6rigen PIN oder mit dem Personalausweis mit Online-Funktion.<\/li>\n<li>Legen Sie Ihre Zugangsdaten fest. Viele Kassen nennen das GesundheitsID. Damit melden Sie sich k\u00fcnftig an, ohne jedes Mal die Karte zu brauchen.<\/li>\n<li>Schauen Sie sich in Ruhe um: Medikationsliste, Dokumente, Zugriffe.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die PIN f\u00fcr die Gesundheitskarte ist nicht dieselbe wie die Ihrer Bankkarte. Sie wird bei der Krankenkasse beantragt und kommt per Post, oft mit einer neuen Karte. Wenn Sie den Personalausweis nutzen m\u00f6chten, zeige ich Ihnen, <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/online-ausweisfunktion-aktivieren\/\">wie Sie den Ausweis f\u00fcrs Internet freischalten<\/a>.<\/p>\n<p>Inzwischen geht es bei vielen Kassen auch ohne PIN, zum Beispiel bei der Techniker Krankenkasse, der Barmer, der DAK und der IKK classic. Daf\u00fcr gibt es die Nect Wallet. Das ist eine kostenlose App der Hamburger Firma Nect, die nur f\u00fcr diesen einen Schritt da ist. Sie halten Ihren Personalausweis oder Reisepass an die R\u00fcckseite des Handys, die App liest den Chip im Ausweis aus. Danach nehmen Sie ein kurzes Video von Ihrem Gesicht auf, das mit dem Foto im Ausweis verglichen wird. Viele Kassen nennen das \u201eePass-Verfahren\u201c. Laden Sie die Nect Wallet nur, wenn die App Ihrer Krankenkasse Sie dazu auffordert, und dann aus dem offiziellen App Store oder Play Store.<\/p>\n<h2>Was Sie in der App selbst regeln k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Ist die App eingerichtet, sehen Sie zum ersten Mal, was in Ihrer Akte liegt. Bei vielen ist das am Anfang erstaunlich wenig, oft nur die Medikationsliste mit den letzten Rezepten.<\/p>\n<p>Unter dem Punkt Zugriffe oder Berechtigungen sehen Sie, welche Praxen und Apotheken gerade hineinschauen d\u00fcrfen und bis wann. Dort k\u00f6nnen Sie einer Praxis den Zugriff entziehen oder die Dauer \u00e4ndern, etwa wenn Sie eine Fach\u00e4rztin nur einmal besucht haben.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es ein Protokoll. Darin steht, wer wann auf Ihre Akte zugegriffen hat. Das ist beruhigend: Sie k\u00f6nnen jederzeit nachsehen, ob nur die Stellen hineingeschaut haben, bei denen Sie tats\u00e4chlich waren.<\/p>\n<h2>Dokumente verbergen oder l\u00f6schen<\/h2>\n<p>Nicht jede Unterlage muss jeder Arzt sehen. Vielleicht m\u00f6chten Sie nicht, dass Ihr Zahnarzt den Befund Ihrer Psychotherapeutin kennt. Daf\u00fcr gibt es in der App zwei M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Ein Dokument verbergen bedeutet: Es bleibt in der Akte, aber nur Sie selbst k\u00f6nnen es sehen. Sie k\u00f6nnen es sp\u00e4ter wieder freigeben. Ein Dokument l\u00f6schen bedeutet: Es ist endg\u00fcltig weg und l\u00e4sst sich nicht wiederherstellen.<\/p>\n<p>\u00dcberlegen Sie vor dem L\u00f6schen kurz, ob die Unterlage nicht doch einmal wichtig sein k\u00f6nnte, etwa bei einer Operation oder im Notfall. Im Zweifel ist Verbergen die bessere Wahl. Sprechen Sie im Zweifel auch mit Ihrem Hausarzt dar\u00fcber, was er unbedingt sehen sollte. Wenn Sie daf\u00fcr erst einen Termin brauchen, zeige ich Ihnen, <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/arzttermin-online-buchen\/\">wie Sie Praxistermine im Internet vereinbaren<\/a>.<\/p>\n<h2>Einen Angeh\u00f6rigen als Vertretung benennen<\/h2>\n<p>Viele \u00e4ltere Menschen m\u00f6chten sich nicht selbst mit der App besch\u00e4ftigen, h\u00e4tten aber gern, dass jemand aus der Familie den \u00dcberblick beh\u00e4lt. Auch das ist vorgesehen.<\/p>\n<p>In der App k\u00f6nnen Sie bis zu f\u00fcnf Personen als Vertretung benennen, zum Beispiel Ihren Sohn oder Ihre Tochter. Diese Person braucht dann selbst eine ePA-App und kann damit Ihre Akte ansehen und f\u00fcr Sie verwalten, genau so, als w\u00e4ren Sie es selbst.<\/p>\n<p>Das ist eine gro\u00dfe Erleichterung, setzt aber Vertrauen voraus. Die Vertretung sieht alles, was in Ihrer Akte steht. Sie k\u00f6nnen die Vertretung jederzeit wieder beenden. Wer im Notfall au\u00dferdem schnell an Ihre wichtigsten Angaben kommen soll, findet Hinweise im Artikel <a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/notfallpass-handy\/\">So richten Sie den Notfallpass auf Ihrem Handy ein<\/a>.<\/p>\n<h2>Ohne App: die Ombudsstelle der Krankenkasse<\/h2>\n<p>Sie haben kein Smartphone oder m\u00f6chten keine App einrichten, wollen aber trotzdem etwas regeln? Daf\u00fcr hat jede Krankenkasse eine sogenannte Ombudsstelle. Das ist eine Anlaufstelle, die Sie per Telefon, Brief oder vor Ort erreichen.<\/p>\n<p>Die Ombudsstelle kann f\u00fcr Sie zum Beispiel einer bestimmten Praxis den Zugriff entziehen, einen Widerspruch aufnehmen oder Ihnen das Zugriffsprotokoll zuschicken. Die Inhalte Ihrer Akte kann sie selbst nicht lesen. Ihre Unterlagen bleiben also auch dann privat.<\/p>\n<p>Die Kontaktdaten der Ombudsstelle stehen meist im Brief, den Sie zur ePA bekommen haben, und auf der Internetseite Ihrer Kasse. Im Zweifel hilft auch die normale Service-Nummer weiter, die Sie auf der R\u00fcckseite Ihrer Gesundheitskarte oder auf Schreiben der Kasse finden.<\/p>\n<h2>So widersprechen Sie der elektronischen Patientenakte \u2013 ganz oder teilweise<\/h2>\n<p>Sie m\u00f6chten die Akte gar nicht? Dann k\u00f6nnen Sie jederzeit widersprechen, auch heute noch, wenn sie l\u00e4ngst angelegt ist. Der Widerspruch geht an Ihre Krankenkasse, formlos per Brief, \u00fcber die Ombudsstelle oder, falls Sie sie schon haben, in der App. Die Kasse l\u00f6scht die Akte dann mit allen Inhalten.<\/p>\n<p>Es gibt auch einen Mittelweg. Sie k\u00f6nnen einzelnen Teilen widersprechen und die Akte sonst behalten. M\u00f6glich ist das zum Beispiel:<\/p>\n<ul>\n<li>gegen die automatische \u00dcbernahme Ihrer E-Rezepte in die Medikationsliste,<\/li>\n<li>gegen das Einstellen der Abrechnungsdaten Ihrer Krankenkasse,<\/li>\n<li>gegen den Zugriff einer bestimmten Praxis oder Apotheke.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein Widerspruch ist keine Entscheidung f\u00fcr immer. Wer es sich anders \u00fcberlegt, kann die Akte sp\u00e4ter wieder anlegen lassen. Verloren gehen dann allerdings die Unterlagen, die zwischendurch gel\u00f6scht wurden.<\/p>\n<h2>Wie sicher sind Ihre Daten in der elektronischen Patientenakte?<\/h2>\n<p>Ganz ohne Risiko ist kein digitales System. Die Daten der ePA liegen verschl\u00fcsselt auf besonders gesch\u00fctzten Rechnern in Deutschland, und nur Stellen mit einem zugelassenen Zugang zum Gesundheitsnetz kommen \u00fcberhaupt an sie heran. Sicherheitsforscher haben in der Vergangenheit Schwachstellen gefunden, die vor dem bundesweiten Start geschlossen werden mussten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Sie selbst z\u00e4hlen vor allem zwei Dinge. Geben Sie die PIN Ihrer Gesundheitskarte und Ihre Zugangsdaten zur App niemals weiter, auch nicht am Telefon. Ihre Krankenkasse fragt Sie nie danach. Und seien Sie misstrauisch bei E-Mails oder Nachrichten, die Sie auffordern, Ihre ePA \u00fcber einen Link zu best\u00e4tigen. Echte Nachrichten Ihrer Kasse kommen per Post oder in der offiziellen App.<\/p>\n<p>Abw\u00e4gen m\u00fcssen Sie am Ende selbst: auf der einen Seite der Nutzen, wenn im Notfall alle Informationen da sind, auf der anderen Seite das Gef\u00fchl, pers\u00f6nliche Daten digital abzulegen. Beides ist eine berechtigte Haltung.<\/p>\n<h2>Wenn die Einrichtung nicht klappt<\/h2>\n<p>Die h\u00e4ufigste H\u00fcrde ist die PIN der Gesundheitskarte. Haben Sie keine, bestellen Sie sie bei Ihrer Kasse. Das dauert meist ein bis zwei Wochen. Schneller geht es oft mit der Nect Wallet, falls Ihre Kasse sie anbietet. Manche Kassen bieten auch an, die Identit\u00e4t in einer Filiale vor Ort zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Erkennt das Handy die Karte nicht, halten Sie sie flach an die R\u00fcckseite des Ger\u00e4ts und bewegen Sie sie langsam, bis es vibriert oder ein Ton kommt. Die Stelle, an der das Handy Karten liest, ist bei jedem Modell etwas anders. H\u00fclle abnehmen hilft oft.<\/p>\n<p>Und wenn die App ganz streikt: Rufen Sie die Service-Nummer Ihrer Kasse an und fragen Sie nach Hilfe bei der ePA. Die Mitarbeiter dort kennen die \u00fcblichen Probleme und k\u00f6nnen oft schnell sagen, woran es liegt.<\/p>\n<p class=\"ratgeber-banner banner-hausbesuch\"><a href=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/computerhilfe-charlottenburg.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Banner-Computerhilfe-Charlottenburg-6-Sie.jpg\" alt=\"Computerhilfe in Charlottenburg \u2013 pers\u00f6nliche Hilfe bei Ihnen zu Hause\" width=\"1600\" height=\"533\" loading=\"lazy\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:8px;display:block\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Hilfe bei der Patientenakte in Berlin-Charlottenburg<\/h2>\n<p>Wenn Sie in Berlin-Charlottenburg oder Umgebung wohnen, komme ich gern zu Ihnen nach Hause. Wir richten gemeinsam die ePA-App Ihrer Krankenkasse ein, schauen nach, was schon in Ihrer Akte liegt, und stellen die Zugriffe so ein, wie Sie es m\u00f6chten. Auf Wunsch zeige ich auch Ihren Angeh\u00f6rigen, wie sie Sie als Vertretung unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie erreichen mich unter 0151\u00a044985258 oder per E-Mail an <a href=\"mailto:hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de\">hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de<\/a>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":773,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"rg_meta_desc":"Sie haben Post von der Kasse zur elektronischen Patientenakte? 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