In diesem Artikel
„Kannst du mal kurz nach meinem Computer schauen?“ Dieser Satz kommt in vielen Familien regelmäßig vor.
Vielleicht wohnt Ihre Mutter oder Ihr Vater in Charlottenburg und Sie selbst wohnen ganz woanders. Vielleicht haben Sie wenig Zeit. Oder Sie kennen sich mit Computern selbst nicht besonders gut.
Dann wird aus einem kleinen Problem schnell eine schwierige Situation:
- Der Drucker funktioniert nicht.
- Das WLAN fällt aus.
- Auf dem Bildschirm erscheinen plötzlich merkwürdige Meldungen.
- Fotos sind scheinbar verschwunden.
- Ein Passwort funktioniert nicht mehr.
- Oder der Computer ist mit der Zeit so unübersichtlich geworden, dass Ihre Eltern kaum noch damit arbeiten möchten.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, Computerhilfe direkt bei Ihren Angehörigen zu Hause zu organisieren. Was alles dazugehört, habe ich Ihnen in meiner Sammlung rund um die Computerhilfe in Charlottenburg zusammengestellt.
Wenn Sie nicht jedes Computerproblem selbst lösen können
Viele Familien kennen dieselbe Situation. Sohn oder Tochter werden automatisch zum persönlichen Computer-Support. Solange man in der Nähe wohnt und das Problem schnell lösen kann, ist das vielleicht kein großes Thema.
Schwieriger wird es, wenn Sie nicht in Berlin wohnen oder beruflich und privat wenig Zeit haben. Dann entstehen Telefonate wie:
„Was siehst du denn auf dem Bildschirm?“
„Da ist ein Fenster.“
„Was steht in dem Fenster?“
„Ganz viel.“
„Kannst du oben rechts auf das X klicken?“
„Welches X?“
Nach einer halben Stunde sind häufig beide Seiten genervt – und das eigentliche Problem besteht immer noch.
Das liegt nicht daran, dass Ihre Eltern etwas falsch machen. Viele Computerprobleme lassen sich einfach nur schlecht am Telefon erklären.
Welche Probleme lassen sich bei einem Hausbesuch lösen?
Sehr viele typische Computerprobleme lassen sich direkt vor Ort klären. Zum Beispiel:
-
der Computer ist sehr langsam
-
der Drucker druckt nicht mehr
-
der Drucker wird vom Computer nicht gefunden
-
WLAN funktioniert nicht oder nur in bestimmten Räumen
-
E-Mails funktionieren nicht mehr
-
Passwörter oder Benutzerkonten machen Probleme
-
ständig erscheinen Werbung oder Pop-ups
-
auf dem Bildschirm erscheinen unbekannte Warnmeldungen
-
Fotos oder Dateien werden nicht mehr gefunden
-
ein neuer Computer soll eingerichtet werden
-
Daten sollen vom alten auf den neuen Computer übertragen werden
-
Smartphone, Tablet und Computer sollen miteinander funktionieren
-
Programme sollen übersichtlicher eingerichtet werden
-
Schrift und Symbole sollen größer dargestellt werden
-
unnötige Programme und störende Meldungen sollen verschwinden
-
wichtige Fotos und Dokumente sollen gesichert werden
Oft sind es gar keine großen technischen Defekte. Viel häufiger sind mehrere kleine Dinge zusammengekommen. Genau das macht den Computer irgendwann unübersichtlich.
„Meine Mutter traut sich kaum noch, irgendwo draufzuklicken.“
Das ist ein Satz, den Angehörige häufig sagen. Und dahinter steckt oft ein echtes Problem.
Wenn ständig Warnmeldungen, Werbung oder unbekannte Fenster erscheinen, weiß man irgendwann nicht mehr: Kann ich das anklicken? Ist das gefährlich? Muss ich hier etwas bezahlen? Ist das wirklich von Microsoft? Kann ich etwas kaputtmachen?
Dann passiert häufig das Gegenteil von dem, was eigentlich sinnvoll wäre: Man benutzt den Computer immer weniger.
Dabei hilft es oft schon, den Rechner aufzuräumen und störende Dinge zu entfernen. Wenn anschließend nur noch das sichtbar ist, was tatsächlich gebraucht wird, wird die Bedienung deutlich einfacher.
Der Computer muss nicht möglichst viel können
Bei der Einrichtung eines Computers für ältere Menschen geht es meiner Ansicht nach nicht darum, möglichst viele Programme zu installieren. Eher im Gegenteil.
Wenn Ihre Mutter hauptsächlich E-Mails schreibt, im Internet liest, Fotos anschaut und gelegentlich etwas ausdruckt, sollte genau das möglichst einfach funktionieren.
Programme, die niemals benutzt werden, unnötige Symbole und ständig aufspringende Meldungen machen den Computer nicht besser. Sie machen ihn komplizierter.
Deshalb kann eine sinnvolle Einrichtung zum Beispiel bedeuten:
-
unnötige Programme entfernen
-
wichtige Programme gut sichtbar platzieren
-
Schrift größer einstellen
-
Browser übersichtlicher machen
-
Werbung und unnötige Benachrichtigungen reduzieren
-
Drucker ordentlich einrichten
-
Fotos sinnvoll ablegen
-
Datensicherung einrichten
-
wichtige Internetseiten leicht erreichbar machen
Das Ziel ist nicht ein technisch beeindruckender Computer. Das Ziel ist ein Computer, mit dem Ihre Mutter oder Ihr Vater tatsächlich zurechtkommt. Welche Art von Computerhilfe für Senioren zu Ihren Eltern am besten passt, beschreibe ich in einem eigenen Beitrag.
Besonders wichtig: Schutz vor Betrug
Leider werden gerade ältere Menschen häufig mit betrügerischen Meldungen, E-Mails und Anrufen konfrontiert. Eine typische Masche sieht zum Beispiel so aus:
Auf dem Bildschirm erscheint plötzlich eine große Warnung. Dort steht sinngemäß: „Ihr Computer wurde gesperrt.“ Oder: „Ihr Computer ist mit Viren infiziert.“
Anschließend soll eine Telefonnummer angerufen werden. Am Telefon behauptet dann jemand, für Microsoft oder einen anderen bekannten Anbieter zu arbeiten. Das Ziel besteht häufig darin, Zugriff auf den Computer oder Geld zu bekommen. Wie Sie und Ihre Eltern eine Microsoft-Warnung „Computer gesperrt“ erkennen, erkläre ich Ihnen gesondert.
Deshalb sollte ein Computer möglichst so eingerichtet sein, dass unnötige Warnmeldungen und dubiose Browser-Benachrichtigungen gar nicht erst ständig erscheinen.
Mindestens genauso wichtig ist aber eine einfache Regel: Wenn etwas ungewöhnlich aussieht, niemanden anrufen und nichts bezahlen. Im Zweifel lieber erst jemanden fragen.
Auch Sie können den Termin organisieren
Sie müssen nicht selbst vor Ort sein. Wenn Ihre Mutter oder Ihr Vater in Charlottenburg wohnt, können auch Sie als Angehöriger den Kontakt herstellen und erklären, worum es ungefähr geht.
Zum Beispiel: „Meine Mutter wohnt in Charlottenburg. Ihr Drucker funktioniert nicht mehr und der Computer ist inzwischen sehr langsam.“
Oder: „Mein Vater bekommt ständig irgendwelche Warnmeldungen und ist unsicher, was er anklicken darf.“
Das reicht für den Anfang völlig aus. Ihre Eltern müssen keine technischen Begriffe kennen und auch nicht erklären können, was genau kaputt ist. Genau das herauszufinden gehört zur Computerhilfe dazu.
Welche Informationen helfen vor dem Termin?
Wenn Sie einen Termin für Ihre Mutter oder Ihren Vater organisieren möchten, helfen ein paar einfache Informationen. Zum Beispiel:
So bereiten Angehörige den Termin vor
Eine kurze Problembeschreibung und die Erreichbarkeit der betroffenen Person genügen oft.
- Welches Problem besteht ungefähr?
- Seit wann gibt es das Problem?
- Funktioniert der Computer grundsätzlich noch?
- Geht es nur um den Computer oder auch um Drucker, WLAN, Smartphone oder Tablet?
- Gibt es eine bestimmte Meldung auf dem Bildschirm?
- Muss ein neues Gerät eingerichtet werden?
- Sollen Daten vom alten Gerät übernommen werden?
Mehr müssen Sie normalerweise nicht vorbereiten. Wenn Sie die Antworten nicht kennen, ist das auch kein Problem. Was Ihre Mutter oder Ihr Vater selbst noch bereitlegen kann, habe ich in einer kleinen Liste zur Vorbereitung auf den Termin zusammengestellt.
Was sollte Ihre Mutter oder Ihr Vater bereithalten?
Falls vorhanden, sind einige Dinge hilfreich:
-
Passwörter zu wichtigen Konten
-
Zugangsdaten des Internetanbieters
-
WLAN-Passwort
-
Handy oder Tablet, wenn diese ebenfalls eingerichtet werden sollen
-
eventuell vorhandene externe Festplatten oder USB-Sticks
-
Unterlagen zu Drucker oder Router
Aber auch hier gilt: Nicht alles muss vorher zusammengesucht werden. Viele Dinge lassen sich erst beim Termin sinnvoll klären.
Muss ich meine Passwörter weitergeben?
Nein. Passwörter gehören Ihren Eltern. Wenn eine Anmeldung notwendig ist, kann Ihre Mutter oder Ihr Vater das Passwort nach Möglichkeit selbst eingeben. Es gibt keinen Grund, Passwörter unnötig aufzuschreiben oder dauerhaft weiterzugeben.
Auch bei der Computerhilfe gilt: So wenig Zugriff wie nötig und so viel Kontrolle wie möglich beim Besitzer des Computers.
Hausbesuch oder Fernhilfe?
Manche Probleme lassen sich aus der Ferne lösen. Bei anderen ist ein Hausbesuch wesentlich sinnvoller.
Wenn beispielsweise nur eine einzelne Einstellung geändert werden muss, kann Fernhilfe ausreichen. Bei Problemen mit WLAN, Druckern, Kabeln, mehreren Geräten oder einer unübersichtlichen Einrichtung ist ein Termin vor Ort oft einfacher.
Gerade wenn Ihre Eltern mit Technik unsicher sind, ist es außerdem angenehmer, wenn jemand direkt daneben sitzt und zeigt, was gemacht wird.
Was passiert bei einem Hausbesuch?
Zuerst wird gemeinsam angeschaut, was eigentlich nicht funktioniert. Danach wird das Problem Schritt für Schritt eingegrenzt. Dabei kann beispielsweise geprüft werden:
-
funktioniert das Internet?
-
ist der Computer richtig mit dem WLAN verbunden?
-
funktioniert der Drucker?
-
laufen unnötige Programme?
-
erscheinen verdächtige Meldungen?
-
sind wichtige Daten gesichert?
-
ist der Computer sinnvoll eingerichtet?
Wenn etwas verändert wird, soll Ihre Mutter oder Ihr Vater auch verstehen können, was anschließend anders ist. Das bedeutet nicht, dass technische Details erklärt werden müssen.
Viel wichtiger ist: „Hier klicken Sie künftig.“ „Diese Meldung können Sie ignorieren.“ „Diese Meldung sollten Sie lieber nicht anklicken.“ „Hier finden Sie Ihre Fotos.“ „So starten Sie den Drucker neu.“
Solche einfachen Dinge sind im Alltag meist hilfreicher als lange technische Erklärungen.
Was bei einem Hausbesuch passiert
- Problem beschreibenSie zeigen, was nicht funktioniert oder anders aussieht.
- Ursache eingrenzenGeräte, Verbindung und Einstellungen werden Schritt für Schritt geprüft.
- Lösung ausprobierenAm Ende testen Sie selbst, ob alles wieder funktioniert.
Sie wohnen nicht in Berlin?
Auch das ist kein Problem. Gerade Angehörige organisieren häufig Hilfe aus einer anderen Stadt. Sie können den Termin vereinbaren und vorher kurz erklären, worum es geht. Der eigentliche Termin findet dann bei Ihrer Mutter oder Ihrem Vater in Charlottenburg statt.
Wenn sinnvoll, kann ich Ihnen anschließend auch kurz mitteilen, was gemacht wurde und ob noch etwas zu beachten ist – natürlich nur, wenn Ihre Angehörigen damit einverstanden sind.
Nicht jedes Problem braucht einen neuen Computer
Wenn ein Rechner langsam oder unübersichtlich geworden ist, bedeutet das nicht automatisch, dass ein neues Gerät gekauft werden muss. Manchmal lässt sich ein vorhandener Computer noch gut weiterverwenden. In anderen Fällen ist ein Wechsel tatsächlich sinnvoll.
Das sollte aber erst entschieden werden, nachdem klar ist, wo das Problem liegt. Ein neuer Computer löst nämlich nicht automatisch alle Probleme. Drucker, WLAN, E-Mail, Fotos und Benutzerkonten müssen anschließend trotzdem eingerichtet werden.
Und wenn ein neuer Computer nötig ist?
Dann kann der neue Computer so eingerichtet werden, dass Ihre Mutter oder Ihr Vater möglichst wenig umdenken muss. Dazu gehört beispielsweise:
-
wichtige Daten übertragen
-
E-Mail einrichten
-
Drucker verbinden
-
WLAN einrichten
-
Fotos übernehmen
-
benötigte Programme installieren
-
unnötige Programme weglassen
-
wichtige Internetseiten einrichten
-
Schrift und Darstellung anpassen
Besonders wichtig ist, dass anschließend nicht alles völlig anders aussieht als vorher. Je weniger unnötige Veränderungen es gibt, desto leichter fällt die Umstellung.
Computerhilfe für Ihre Mutter oder Ihren Vater in Charlottenburg
Wenn Ihre Eltern oder andere Angehörige in Charlottenburg wohnen und Unterstützung mit Computer, WLAN, Drucker oder anderen Geräten benötigen, können Sie den Termin gerne für sie organisieren. Sie müssen vorher nicht herausfinden, was genau kaputt ist.
Eine kurze Beschreibung reicht: „Der Drucker geht nicht mehr.“ „Der Computer ist sehr langsam.“ „Meine Mutter bekommt ständig Werbung.“ „Mein Vater findet seine Fotos nicht mehr.“ „Das WLAN funktioniert im Schlafzimmer nicht.“ Damit kann ich anfangen.
Ich komme zu Ihren Angehörigen nach Hause in Charlottenburg und schaue mir das Problem dort an. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Technik zu erklären, sondern darum, dass die Geräte anschließend wieder funktionieren und einfacher zu benutzen sind. Wie ich dabei arbeite, lesen Sie auf der Seite zu meiner Computerhilfe zu Hause für Senioren in Charlottenburg.
Sie erreichen mich unter 0151 44985258 oder per E-Mail an hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de.


