In diesem Artikel
Auf dem Küchentisch liegt ein Zettel. Darauf steht, untereinander geschrieben: „Drucker geht nicht. E-Mail fragt nach Passwort. Werbung beim Zeitunglesen. Fotos vom Handy?“
Die Liste ist in den letzten Wochen langsam gewachsen. Jedes Problem für sich ist ärgerlich, aber nicht schlimm genug, um jemanden anzurufen. Dabei gibt es Hilfe bei PC-Problemen, die direkt zu Ihnen nach Hause kommt.
Und dann die Frage: Kann man so etwas überhaupt zu Hause lösen? Oder muss der Computer am Ende doch in eine Werkstatt?
Die gute Nachricht vorweg: Fast alles auf diesem Zettel lässt sich an einem Nachmittag am Küchentisch erledigen. Welche Probleme vor Ort gut aufgehoben sind und wo die Grenzen liegen, erkläre ich hier.
Gut zu Hause lösen lässt sich vor allem:
- Alles, was verstellt oder falsch eingerichtet ist.
- Verbindungen zwischen Computer, Drucker und WLAN.
- Aufräumen, Sichern und das Einrichten neuer Geräte.
Die kurze Antwort: fast alles, was nicht kaputt ist
Die meisten Computerprobleme haben nichts mit defekten Teilen zu tun. Es ist etwas verstellt. Eine Verbindung ist abgerissen. Ein Programm macht, was es nicht soll.
Ein Beispiel: Das E-Mail-Programm fragt plötzlich nach dem Passwort, weil der Anbieter im Hintergrund etwas umgestellt hat. Der Computer selbst ist dabei völlig in Ordnung.
Für all das braucht man keine Werkbank und kein Ersatzteil. Man braucht den Computer, etwas Zeit und jemanden, der weiß, wo er nachsehen muss.
Echte Schäden am Gerät sind viel seltener, als die meisten denken. Dazu weiter unten mehr.
Bei diesen PC-Problemen helfe ich zu Hause am häufigsten
Wenn ich auf meine Termine der letzten Monate schaue, wiederholen sich die Anliegen erstaunlich oft:
- Der Drucker druckt nicht oder wird nicht gefunden.
- Das WLAN bricht ab oder reicht nicht bis ins Arbeitszimmer.
- Das E-Mail-Programm fragt nach einem Passwort, das niemand mehr kennt.
- Werbung und Meldungen machen das Lesen im Internet zur Geduldsprobe.
- Der Computer ist langsam geworden.
- Fotos sollen vom Handy auf den Computer und dort sicher aufbewahrt werden.
- Ein neuer Computer soll so eingerichtet werden, dass alles wieder da ist.
Das alles erledige ich normalerweise direkt bei Ihnen. Oft mehrere Punkte bei einem Termin. Was ich Ihnen in Charlottenburg sonst noch anbieten kann, zeige ich Ihnen auf meiner Übersichtsseite für Charlottenburg.
Viele Probleme stecken zwischen den Geräten
Ein Drucker, der nicht druckt, ist meistens nicht kaputt. Er hat nur den Kontakt zum Computer oder zum WLAN verloren. Oft lässt sich das schnell beheben. Wie Sie Ihren Drucker wieder mit dem WLAN verbinden, habe ich in einem eigenen Artikel aufgeschrieben.
Genau deshalb hilft es wenig, nur den Drucker in einen Laden zu tragen. Dort funktioniert er vielleicht tadellos. Zu Hause aber hängt er am Router, am Computer und an der Steckdosenleiste hinter dem Schreibtisch.
Wenn ich vor Ort bin, sehe ich das Zusammenspiel. Welches Kabel wohin führt. Welcher Router im Flur steht. Ob der Computer im richtigen WLAN ist. Das spart viel Raterei.
Ein typisches Beispiel: Der Drucker hängt an einer Steckdosenleiste, die beim Staubsaugen versehentlich mit dem Fuß ausgeschaltet wurde. Aus der Ferne sieht das niemand. Vor Ort fällt es nach einer Minute auf.

Das WLAN kann man nicht in die Werkstatt tragen
Beim WLAN ist die Wohnung selbst ein Teil des Problems. Wände, Abstände, der Platz des Routers. Warum das Signal in Charlottenburger Altbauwohnungen oft nicht bis ins letzte Zimmer kommt, erkläre ich Ihnen gesondert.
Das lässt sich nur vor Ort beurteilen. Ich gehe mit Ihnen durch die Räume, prüfe, wo das Signal schwächer wird, und richte die Geräte neu ein, wenn nötig.
Was Sie vorher schon selbst prüfen können, wenn das WLAN nicht funktioniert, habe ich Ihnen gesondert aufgeschrieben.
Langsam, voller Werbung, verstellt
Ein Computer, der über die Jahre träge geworden ist, lässt sich fast immer zu Hause aufräumen. Unnötige Programme entfernen, Autostart prüfen, Werbung im Browser abstellen.
Dasselbe gilt, wenn plötzlich alles anders aussieht. Die Taskleiste ist verschwunden, die Schrift winzig, die Startseite fremd. Das ist verstellt, nicht kaputt.
Woran es liegt, wenn Ihr Computer plötzlich langsam ist, erkläre ich ausführlich in einem eigenen Beitrag.
Ein neuer Computer wird dort eingerichtet, wo er stehen soll
Ein neuer Computer ist ein Fall für zu Hause. Er muss ins eigene WLAN, an den eigenen Drucker, an das eigene E-Mail-Postfach.
Dazu kommen die vielen kleinen Dinge, die man erst merkt, wenn sie fehlen. Die Lesezeichen. Die Schriftgröße. Das Hintergrundbild mit den Enkeln.
Wird das am alten Platz erledigt, ist der Computer danach sofort benutzbar. Ohne Kabelsuche und ohne zweiten Anlauf.
Am eigenen Gerät lernt es sich leichter
Ein Vorteil wird oft unterschätzt: Sie sehen die Lösung auf Ihrem eigenen Bildschirm. Mit Ihrer Maus, Ihrer Tastatur, Ihrem Stuhl.
Was ich zeige, sieht später genauso aus, wenn Sie allein davor sitzen. Kein anderer Computer, keine fremden Symbole.
Wenn Sie möchten, schreiben wir die wichtigsten Schritte gemeinsam auf einen Zettel. Der bleibt neben dem Computer liegen.
Und Sie dürfen fragen, so oft Sie möchten. Auch zum dritten Mal dasselbe. Dafür bin ich da.
Fotos und Daten: Sichern ja, retten nur manchmal
Fotos sichern, eine externe Festplatte einrichten, Daten vom alten auf den neuen Computer übertragen: Das alles mache ich bei Ihnen zu Hause.
Auch Dateien von alten USB-Sticks oder Speicherkarten lassen sich oft noch retten, wenn das Gerät sie gerade noch erkennt.
Anders ist es, wenn eine Festplatte klackert, gar nicht mehr erkannt wird oder heruntergefallen ist. Dann sollte niemand weiter daran herumprobieren. Ein solches Gerät gehört in ein Labor für Datenrettung. Das ist aufwendig und kostet entsprechend.
Deshalb lohnt sich eine Sicherung, solange noch alles funktioniert. Sie ist viel günstiger als jede Rettung.

Was ich vor Ort nicht reparieren kann
Damit Sie wissen, woran Sie sind: Manche Dinge gehören nicht auf den Küchentisch.
- Ein gebrochener Bildschirm oder eine kaputte Laptop-Tastatur.
- Ein Wasserschaden, etwa nach einer umgekippten Tasse Tee.
- Eine Festplatte mit mechanischem Schaden.
- Eine Störung beim Internetanbieter. Die kann nur der Anbieter beheben.
Auch dann ist ein Besuch nicht umsonst. Ich kann vor Ort prüfen, ob sich eine Reparatur lohnt, wichtige Daten vorher sichern und Ihnen sagen, wohin Sie das Gerät bringen können.
Drei Ablagen für Computerprobleme
So sortiere ich die Anliegen, die mir am Telefon geschildert werden.
1Gleich vor Ort erledigt
Der größte Stapel.
2Vor Ort prüfen, dann entscheiden
Erst ansehen, Daten sichern, dann ehrlich beraten.
3Gehört in die Werkstatt
Hier helfe ich beim Weg dorthin.
„Lohnt sich das überhaupt noch?“
Diese Frage stellen mir viele, bevor sie anrufen. Bei einem Computer, der sieben oder acht Jahre alt ist, ist sie berechtigt.
Meine ehrliche Antwort: Das sieht man am besten, wenn man vor dem Gerät sitzt. Manchmal reicht Aufräumen, und er läuft wieder ordentlich. Manchmal ist ein neuer Computer die bessere Wahl.
Ich sage Ihnen das offen. Auch dann, wenn es für mich weniger Arbeit bedeutet.
So nutzen Sie den Termin gut
Machen Sie es wie mit dem Zettel auf dem Küchentisch: Sammeln Sie alles, was Sie stört. Auch Kleinigkeiten. Oft hängen zwei Probleme zusammen.
Legen Sie, wenn möglich, Passwörter und Zugangsdaten bereit, etwa für E-Mail oder das WLAN. Haben Sie sie nicht mehr, ist das kein Weltuntergang. Dann suchen wir gemeinsam.
Und planen Sie etwas Zeit ein. Sie müssen nicht die ganze Zeit danebensitzen, aber am Ende probieren wir alles zusammen aus.
Wie so ein Besuch genau abläuft, beschreibe ich im Artikel Wie läuft Computerhilfe bei Ihnen zu Hause eigentlich ab?
Was ich am Telefon gern wüsste
- Welches Gerät?Computer, Laptop, Drucker oder Tablet – mehr nicht.
- Was passiert genau?In Ihren Worten, zum Beispiel: „Es kommt nur ein weißes Blatt.“
- Seit wann?Nach einem Update, einem Umzug oder ganz ohne Anlass?
Was ich zu jedem Besuch mitbringe
Damit möglichst viel gleich beim ersten Besuch erledigt werden kann, habe ich eine Grundausstattung dabei:
- gängige Kabel für Drucker, Bildschirm und Netzwerk,
- einen USB-Stick und eine externe Festplatte für schnelle Sicherungen,
- Werkzeug, um einen Laptop zu öffnen, wenn es nötig ist,
- einen kleinen Router zum Testen, ob ein Problem am WLAN liegt.
Was ich nicht dabei habe, sind teure Ersatzteile oder neue Geräte. Sollte etwas getauscht werden müssen, bespreche ich das vorher mit Ihnen. Sie entscheiden in Ruhe, ob und wo Sie es kaufen möchten.
Handy und Tablet gehören dazu
Viele denken bei Computerhilfe nur an den Computer. Dabei hängen heute Handy, Tablet und Computer eng zusammen: Die Fotos vom Handy sollen auf den Computer, die E-Mails auf allen Geräten gleich aussehen, der Drucker soll auch vom Tablet aus drucken. Oder das Tablet soll Bücher aus der Bibliothek anzeigen, so wie ich es bei der Onleihe in Berlin beschreibe.
Solche Verbindungen lassen sich am besten vor Ort einrichten, wenn alle Geräte auf dem Tisch liegen. Bringen Sie deshalb gern alles mit an den Tisch, was mit dem Problem zu tun haben könnte. Wie Sie zum Beispiel Fotos vom Handy auf den PC bekommen, habe ich in einer eigenen Anleitung aufgeschrieben.
Sollten Sie PC-Probleme selbst lösen oder Hilfe holen?
Nicht jedes Problem braucht einen Hausbesuch. Vieles können Sie mit einer guten Anleitung selbst lösen, und genau dafür ist dieser Ratgeber da. Die Frage ist eher: Wann lohnt sich das eigene Probieren, und wann richtet man mehr Schaden an, als man behebt?
Eine gute Faustregel: Alles, was sich mit einem Neustart, dem Prüfen eines Kabels oder dem Lesen einer Meldung klären lässt, dürfen Sie ruhig selbst versuchen. Wenn es um Daten geht, die verloren gehen könnten, um Geld oder um Zugänge für Fremde, holen Sie sich lieber Hilfe.
Genau diese Abwägung ist das Thema von Lektion 11 in meinem Videokurs „Computer verstehen“. Dort wenden Sie das Gelernte auf neue Situationen an und entscheiden, welchen Schritt Sie selbst gehen können.
Und wenn Sie sich nicht entscheiden können: Rufen Sie einfach an und schildern Sie das Problem. Oft lässt sich schon am Telefon sagen, ob ein Besuch nötig ist.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Besuch nötig ist
Nicht jedes Problem braucht einen Hausbesuch. Manche Kleinigkeit lässt sich am Telefon klären. Anderes geht aus der Ferne, wenn der Computer noch ins Internet kommt.
Ob Fernwartung für Senioren bei Ihnen infrage kommt, erkläre ich an anderer Stelle.
Sie müssen das aber nicht vorher entscheiden. Erzählen Sie mir am Telefon, was los ist. Dann sage ich Ihnen, was ich für sinnvoll halte.
Computerhilfe bei Ihnen zu Hause in Berlin-Charlottenburg
Wenn Sie in Berlin-Charlottenburg wohnen, komme ich gerne zu Ihnen nach Hause. Wir gehen Ihren Zettel Punkt für Punkt durch, in Ihrem Tempo.
Sie müssen nicht wissen, wie das Problem heißt. Eine Beschreibung in Ihren eigenen Worten reicht völlig. Einen Überblick, wobei ich vor Ort helfen kann, gibt Ihnen die Seite Computerhilfe zu Hause in Charlottenburg.
Sie erreichen mich unter 0151 44985258 oder per E-Mail an hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de.
Am Telefon reicht übrigens ein Satz wie: „Ich habe hier eine Liste mit vier Sachen, die nicht mehr gehen.“ Damit weiß ich schon ziemlich viel.


