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Wie läuft Computerhilfe bei Ihnen zu Hause eigentlich ab?

In diesem Artikel

Wenn Sie noch nie jemanden wegen eines Computerproblems zu sich nach Hause bestellt haben, fragen Sie sich vielleicht nicht nur, ob das Problem gelöst werden kann. Sondern auch: Wie läuft so ein Termin eigentlich ab?

Kommt da jemand herein, setzt sich wortlos an den Computer und klickt eine Stunde lang Dinge an, die ich nicht verstehe? Muss ich die ganze Zeit danebenstehen?

Wird hinterher alles anders aussehen als vorher? Und was passiert eigentlich mit meinen persönlichen Daten, während jemand an meinem Computer arbeitet?

Deshalb möchte ich einmal zeigen, wie ein Hausbesuch bei mir normalerweise aussieht. Nicht technisch. Sondern ganz praktisch. Welche Themen ich darüber hinaus für Charlottenburg aufgeschrieben habe, sehen Sie in meinem Charlottenburg-Überblick.

Bei einem Hausbesuch dürfen Sie erwarten:

  • Sie zeigen zuerst, was Sie stört.
  • Vor größeren Änderungen oder dem Löschen von Dateien frage ich nach.
  • Am Ende probieren Sie selbst aus, ob alles wieder funktioniert.

Am Anfang steht nicht der Computer, sondern Ihr Problem

Wenn ich bei Ihnen ankomme, muss nicht schon eine genaue Fehlerbeschreibung auf einem Zettel liegen. Sie müssen auch nicht wissen, welches Betriebssystem Sie haben oder wie Ihr Router heißt.

Meist reicht ein Satz wie: „Seit Dienstag kann ich nicht mehr drucken.“ Oder: „Seit einiger Zeit kommen da ständig irgendwelche Fenster.“ Oder ganz einfach: „Irgendwas stimmt mit dem Computer nicht mehr.“ Damit kann ich anfangen.

Bevor ich etwas verändere, möchte ich zunächst verstehen, was Sie eigentlich stört. Denn manchmal funktioniert ein Computer technisch betrachtet vollkommen korrekt und ist trotzdem für seinen Besitzer kaum noch vernünftig benutzbar.

Zeigen Sie mir einfach, was passiert

Am hilfreichsten ist es meistens, wenn Sie das Problem einmal genauso zeigen, wie es normalerweise auftritt.

Sie möchten beispielsweise einen Brief ausdrucken. Also öffnen Sie den Brief und versuchen zu drucken. Und dann passiert genau das, was Sie seit Tagen nervt: Nichts.

Das ist für mich wesentlich hilfreicher als eine komplizierte Beschreibung am Telefon. Ich kann sehen, was der Computer macht. Ich kann sehen, welche Meldung erscheint. Und ich kann nachvollziehen, an welcher Stelle etwas nicht mehr funktioniert.

Sie müssen dafür vorher auch nichts „aufräumen“. Bitte nicht noch schnell irgendwelche Fenster schließen, Programme entfernen oder Kabel umstecken, damit der Computer bei meinem Besuch ordentlich aussieht.

Im Gegenteil. Wenn etwas merkwürdig aussieht, möchte ich es sehen. Was Sie dagegen gern vor meinem Besuch bereitlegen können, habe ich gesondert aufgeschrieben.

Ich ändere nicht sofort zehn Dinge auf einmal

Bei Computerproblemen ist die Versuchung groß, einfach überall ein bisschen herumzuklicken. Neustart. Update. Programm neu installieren. Treiber austauschen. Irgendwelche Einstellungen ändern. Und irgendwann funktioniert es vielleicht wieder.

Das Problem dabei: Niemand weiß anschließend, woran es eigentlich gelegen hat. Ich versuche deshalb zunächst, die Ursache einzugrenzen.

Nehmen wir wieder den Drucker. Wenn er nicht druckt, schaue ich nicht automatisch zuerst nach einem neuen Druckertreiber. Vielleicht wartet nur ein alter Druckauftrag in der Warteschlange. Vielleicht hat der Drucker seine Verbindung zum WLAN verloren.

Vielleicht versucht der Computer, an einen Drucker zu senden, den es längst nicht mehr gibt. Vielleicht ist auch tatsächlich der Drucker das Problem. Was Sie bei einem streikenden Drucker selbst ausprobieren können, zeige ich Ihnen in einer eigenen Anleitung.

Erst schauen. Dann ändern. Das spart häufig mehr Zeit, als einfach alles neu einzurichten.

Ihr Computer soll hinterher noch Ihr Computer sein

Das ist mir besonders wichtig. Wenn ich einen Computer benutze, richte ich ihn für mich anders ein als Sie Ihren Computer für sich. Das bedeutet aber nicht, dass meine Variante automatisch besser ist.

Vielleicht haben Sie seit zehn Jahren das Symbol für Ihre E-Mails links oben auf dem Bildschirm. Dann gibt es keinen vernünftigen Grund, dieses Symbol plötzlich nach rechts unten zu verschieben, nur weil ich persönlich das hübscher finde.

Vielleicht benutzen Sie einen bestimmten Browser. Vielleicht speichern Sie Ihre Briefe immer in demselben Ordner. Vielleicht haben Sie eine bestimmte Internetseite als Startseite eingerichtet. Solche Gewohnheiten sind wichtig.

Computerhilfe bedeutet für mich deshalb nicht: „Ich zeige Ihnen jetzt, wie man das richtig macht.“ Sondern: „Wie benutzen Sie Ihren Computer – und wie bekommen wir das wieder möglichst einfach hin?“

Bevor ich etwas lösche, frage ich

Auf vielen Computern sammeln sich mit den Jahren erstaunlich viele Dinge an. Programme, die niemand mehr benutzt. Alte Installationsdateien.

Mehrere Programme für dieselbe Aufgabe. Browser-Erweiterungen. Verknüpfungen. Downloads. Und natürlich persönliche Dateien.

Nur weil etwas auf den ersten Blick unnötig aussieht, lösche ich es deshalb nicht einfach. Vor allem bei persönlichen Dateien gilt: Im Zweifel bleibt es erst einmal da.

Dasselbe gilt für größere Änderungen am Computer. Wenn beispielsweise ein Programm entfernt werden soll oder eine Einstellung deutlich verändert wird, möchte ich vorher wissen, ob Sie dieses Programm vielleicht doch noch benutzen.

Denn der Satz „Das braucht sowieso niemand“ ist erstaunlich gefährlich. Vielleicht brauchen Sie es.

Persönliche Dinge bleiben persönlich

Auf einem Computer befinden sich heute oft sehr persönliche Informationen. E-Mails. Fotos. Briefe. Rechnungen. Dokumente. Vielleicht auch Unterlagen von Versicherungen, Ärzten oder Behörden.

Im Bild erklärt

Ihre privaten Inhalte bleiben in Ihrer Hand

Für technische Hilfe müssen Passwörter und persönliche Dokumente nicht offengelegt werden.

Ihr Computer
Technische EinstellungGemeinsam prüfen
Persönliche DokumenteBleiben privat
Passwort   ••••••••
Sie behalten die Kontrolle

Sie geben Passwörter selbst ein. Fragen sind jederzeit willkommen.

Sie können ein Passwort selbst eingeben und jederzeit nachfragen, was gerade am Computer passiert.

Computerhilfe bedeutet nicht, dass ich mir diese Dinge ansehen muss. Wenn wir beispielsweise ein Problem mit einem E-Mail-Konto lösen, interessiert mich die technische Funktion des Kontos. Nicht der Inhalt Ihrer Nachrichten.

Wenn ein Passwort eingegeben werden muss, können Sie es selbst eingeben. Dasselbe gilt selbstverständlich für Onlinebanking oder andere sensible Zugänge. Ich benötige keinen Zugang zu Dingen, die mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun haben.

Sie dürfen fragen, was ich gerade mache

Manche Menschen schauen mir während des gesamten Termins über die Schulter. Andere gehen zwischendurch in die Küche und kochen Kaffee. Beides ist vollkommen in Ordnung.

Wenn Sie wissen möchten, was ich gerade mache, erkläre ich es Ihnen. Allerdings möglichst ohne Computerchinesisch.

Wenn ich Ihnen fünf Minuten lang erkläre, welche Netzwerkprotokolle gerade zwischen Ihrem Drucker und Ihrem Router verwendet werden, haben wir beide wenig gewonnen.

Oft reicht die Erklärung: „Der Drucker war nicht mehr richtig mit Ihrem WLAN verbunden. Ich verbinde ihn jetzt neu.“ Wer das beim nächsten Mal selbst versuchen möchte, findet die Handgriffe in meiner Anleitung, wie Sie einen Drucker ohne Kabel ins WLAN bringen.

Das Entscheidende ist nicht, dass Sie anschließend selbst Computerspezialist sind. Sie sollen wissen, was sich verändert hat.

Manchmal entdecke ich nebenbei etwas anderes

Das kommt tatsächlich vor. Ich bin beispielsweise wegen eines bestimmten Problems da und sehe dabei eine auffällige Meldung auf dem Bildschirm.

Oder mir fällt auf, dass wichtige Fotos ausschließlich auf diesem einen Computer gespeichert sind. Oder ein Programm startet jedes Mal automatisch, obwohl Sie es überhaupt nicht benutzen.

Dann spreche ich Sie darauf an. Aber ich beginne nicht ungefragt eine Generalüberholung Ihres Computers. Sie entscheiden, worum wir uns kümmern.

Wenn Sie mich wegen des Druckers gerufen haben und heute nur den Drucker erledigen möchten, dann erledigen wir den Drucker.

Am Ende probieren nicht nur ich es aus

Ein Fehler ist für mich nicht behoben, nur weil ich einmal auf eine Schaltfläche geklickt habe und dabei zufällig alles funktioniert hat. Deshalb probieren wir das, worum es ging, am Ende noch einmal aus. Und am besten machen Sie es selbst.

Wenn der Drucker das Problem war, drucken Sie etwas. Wenn Sie Ihre Fotos nicht mehr gefunden haben, öffnen Sie den Ordner noch einmal selbst. Wenn ständig eine störende Meldung erschienen ist, schauen wir, ob sie wirklich verschwunden ist.

Wenn eine bestimmte Einstellung geändert wurde, zeige ich Ihnen, wo Sie sie künftig finden.

Das ist ein kleiner Unterschied, aber ein wichtiger. Denn anschließend sitze nicht mehr ich vor Ihrem Computer. Sondern Sie.

Praxis-Check

Woran Sie einen guten Termin erkennen

  • Problem gemeinsam ansehenZuerst wird geklärt, was tatsächlich nicht funktioniert.
  • Ergebnis selbst ausprobierenSie testen die Lösung am Ende noch einmal.
  • Änderungen verstehenWichtige Einstellungen werden so erklärt, dass Sie sie wiederfinden.

Ich möchte Ihnen nicht zwanzig neue Dinge beibringen

Nach einem Termin kann man einen Menschen natürlich mit Informationen überschütten. Sie müssen künftig hier klicken. Dann dort.

Wenn das passiert, öffnen Sie dieses Menü. Unter Einstellungen finden Sie noch jene Funktion. Und falls dort etwas erscheint, machen Sie bitte Folgendes.

Zehn Minuten später ist davon kaum noch etwas übrig. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf die wenigen Dinge, die für Sie tatsächlich wichtig sind.

Vielleicht sind das am Ende nur zwei Sätze: „Wenn diese Meldung erscheint, können Sie sie schließen.“ Und: „Ihre Fotos finden Sie jetzt immer hier.“

Das ist wesentlich hilfreicher als ein kleiner Computerkurs, den Sie gar nicht bestellt haben.

Und wenn sich etwas nicht sinnvoll lösen lässt?

Auch das kann passieren. Vielleicht stellt sich heraus, dass tatsächlich ein Gerät defekt ist. Vielleicht wird ein Ersatzteil benötigt.

Vielleicht ist der Computer so alt, dass eine Reparatur wirtschaftlich wenig sinnvoll wäre. Oder das Problem liegt beim Internetanbieter und lässt sich in Ihrer Wohnung gar nicht vollständig beheben.

Dann sage ich Ihnen das. Computerhilfe bedeutet nicht, dass um jeden Preis irgendetwas gemacht werden muss.

Manchmal ist das sinnvollste Ergebnis eines Termins auch: Jetzt wissen wir wenigstens genau, wo das Problem liegt und was als Nächstes zu tun ist.

Ein guter Hausbesuch sollte danach eigentlich ziemlich unspektakulär wirken

Das klingt vielleicht merkwürdig. Aber genau das ist für mich das Ziel.

Der Drucker druckt wieder. Die störenden Fenster sind weg. Sie finden Ihre Sachen wieder. Der Computer macht das, wofür Sie ihn benutzen möchten. Und Sie müssen sich nicht jedes Mal fragen, ob Sie mit einem Klick gerade irgendetwas kaputtmachen.

Technik ist schließlich kein Selbstzweck. Im besten Fall denkt man im Alltag möglichst wenig darüber nach.

Was der Besuch kostet

Vor einem Hausbesuch möchten viele wissen, womit sie rechnen müssen. Die aktuellen Preise stehen auf meiner Seite unter Preise. Wenn Sie unsicher sind, wie lange Ihr Anliegen dauern wird, fragen Sie mich einfach am Telefon. Meist kann ich das gut einschätzen.

So wissen Sie schon vor dem Termin, woran Sie sind, und es gibt am Ende keine Überraschungen.

Computerhilfe bei Ihnen zu Hause in Charlottenburg

Wenn Ihr Computer gerade etwas macht, das er nicht machen soll – oder etwas nicht mehr macht, das gestern noch funktioniert hat –, müssen Sie nicht erst selbst herausfinden, wie das Problem heißt. Zeigen Sie mir einfach, was passiert. Wobei ich Ihnen sonst noch helfen kann, sehen Sie auf meiner Seite Computerhilfe zu Hause.

Ich komme zu Ihnen nach Hause in Berlin-Charlottenburg und schaue mir die Sache dort an, wo Sie Ihren Computer tatsächlich benutzen. Wie das konkret bei Ihnen in Charlottenburg aussieht, habe ich zusätzlich für meine Besuche im Bezirk Charlottenburg aufgeschrieben.

Sie erreichen mich unter 0151 44985258 oder per E-Mail an hilfe@computerhilfe-charlottenburg.de.

Und keine Sorge: Sie müssen vor meinem Besuch weder Ihren Computer aufräumen noch Computerbegriffe lernen. Dafür komme ich ja.

Lieber persönlich erklärt bekommen?

Rufen Sie mich an. Ich komme zu Ihnen nach Hause in Berlin-Charlottenburg und helfe geduldig und in Ihrem Tempo.

Anrufen: 0151 44985258