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AKTUELLE INTERNET-BETRUGSWARNUNGEN FÜR SENIOREN
Vorsicht,
Betrug! Jede Woche zeige ich Ihnen neue Betrugsmaschen im Internet – und wie Sie sich davor schützen können. 27. Oktober – 2. November 2026 · Von Emilian Buza | ||
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Guten Tag, manchmal reicht eine einzige Nachricht auf dem Handy, um viel Geld zu verlieren. Das zeigt ein Fall aus dieser Woche: Eine Frau glaubte, ihrem Sohn zu helfen – tatsächlich schrieb ihr ein Betrüger. Ich bin Emilian Buza von Computerhilfe Charlottenburg. In diesem Newsletter erzähle ich Ihnen, welche Betrugsfälle und Warnungen in den vergangenen sieben Tagen bekannt geworden sind. Ohne komplizierte Begriffe. Dafür mit konkreten Tipps, die Sie sofort anwenden können. Fangen wir mit dem Fall an, den ich diese Woche besonders wichtig finde. | ||
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Ein ruhiger Umgang mit Computer und Internet beginnt mit klaren Regeln – genau darum geht es in diesem Newsletter. | ||
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01 / DER FALL DER WOCHE
„Mama, ich brauche Geld!“ – und plötzlich war es wegEine 73-jährige Frau aus Ratingen bekam am 29. Oktober eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus und behauptete, Geld zu brauchen. Die Frau wurde so unter Druck gesetzt, dass sie einen hohen Betrag auf ein fremdes Konto überwies. Erst als sie später mit ihrem echten Sohn sprach, bemerkte sie den Betrug.
Quelle: Polizei Mettmann, 30.10.2026 | ||
02 / WEITERE WARNUNGEN DIESER WOCHE Diese Tricks sollten Sie kennen | ||
Falsche Bankmitarbeiter stehen vor der TürEin 87-jähriger Mann aus Geldern wurde am 27. Oktober von Männern aufgesucht, die sich als Sparkassenmitarbeiter ausgaben. Sein Konto sei angeblich gehackt worden. Mit einem weiteren Trick ließen die Täter sogar einen vermeintlichen Polizeianruf echt wirken. Der Mann gab Bargeld und Schmuck heraus. Merken Sie sich: Weder Bank noch Polizei holen Bargeld oder Schmuck ab, um Ihr Konto zu schützen. Quelle: Polizei Kleve, 28.10.2026 | ||
Billige Flugtickets – aber keine ReiseDie österreichische Sicherheitsplattform Watchlist Internet hat am 29. Oktober vor einem Netzwerk gefälschter Flugbuchungsseiten gewarnt. Die Seiten werden unter anderem über Werbung auf Facebook und Instagram verbreitet. Nach der Überweisung bekommt man sogar eine scheinbare Buchungsbestätigung. Die Buchung ist jedoch nicht echt. Merken Sie sich: Prüfen Sie besonders günstige Flüge auf der offiziellen Seite der Fluggesellschaft. Seien Sie vorsichtig, wenn nur Vorkasse möglich ist. Quelle: Watchlist Internet, 29.10.2026 | ||
Ein QR-Code im Bankbrief wird zur FalleDie Polizei Gotha warnte am 29. Oktober vor gefälschten Briefen einer Ärztebank. Darin wurden die Empfänger gebeten, einen QR-Code zu scannen und ihre Online-Banking-Daten zu bestätigen. Zwei Ärztinnen verloren nach Polizeiangaben mehrere Zehntausend Euro. Die Warnung gilt auch für alle anderen Bankkunden. Merken Sie sich: Melden Sie sich nie über einen QR-Code aus einem unerwarteten Brief beim Online-Banking an. Quelle: Polizei Gotha, 29.10.2026 | ||
Angeblich hohe Gewinne mit GeldanlagenAm 28. Oktober warnte die Polizei Hamm vor falschen Anlageplattformen im Internet. Auf diesen Seiten erscheinen scheinbare Gewinne. Wer sein Geld später auszahlen lassen möchte, soll aber oft erst zusätzliche Gebühren oder Steuern zahlen. Auch gefälschte Werbevideos mit bekannten Personen werden eingesetzt. Merken Sie sich: Überweisen Sie kein weiteres Geld, um einen angeblichen Anlagegewinn freizuschalten. Quelle: Polizei Hamm, 28.10.2026 | ||
03 / DIE GUTE NACHRICHT Ein Betrug wurde rechtzeitig gestopptEine 84-jährige Frau aus Oldenburg bekam einen Schockanruf. Angebliche Polizisten behaupteten, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um ihn vor dem Gefängnis zu bewahren, solle sie eine Kaution bezahlen. Eine Frau, die ihr im Haushalt hilft, wurde aufmerksam, erkannte den Betrugsversuch und rief die echte Polizei. Dieser Fall zeigt: Ein Gespräch mit einer vertrauten Person kann einen großen Schaden verhindern. Quelle: Polizei Oldenburg, 30.10.2026 | ||
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Sie müssen Unsicherheit im Internet nicht allein lösen. Hilfe und Rückfragen sind ausdrücklich erlaubt. | ||
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05 / WENN DOCH ETWAS PASSIERT IST Was Sie jetzt tun könnenHaben Sie Geld überwiesen oder Ihre Bankdaten eingegeben? Rufen Sie sofort Ihre Bank über die offizielle Nummer an und lassen Sie betroffene Zugänge oder Karten sperren. Sichern Sie Nachrichten, Belege und Telefonnummern. Erstatten Sie anschließend Anzeige bei der Polizei. Warten Sie nicht ab, ob noch etwas passiert. | ||
06 / ZUM SCHLUSS Bleiben Sie aufmerksam. Nicht ängstlich.Ich möchte, dass Sie Ihr Handy und Ihren Computer weiterhin gern benutzen. Sie müssen nicht jeden Trick kennen. Aber Sie dürfen sich Zeit nehmen, nachfragen und bei ungewöhnlichen Forderungen einfach Nein sagen. Wenn Sie jemanden kennen, dem diese Hinweise helfen könnten, leiten Sie diesen Newsletter gern weiter. Bis nächste Woche! | ||
Sie haben Fragen zu einer verdächtigen Nachricht oder zu Ihrem Computer? Ich unterstütze Sie persönlich in Berlin-Charlottenburg und, wenn möglich, auch aus der Ferne. Computerhilfe ansehenTelefon: 0151 44985258 | ||
© 2026 Emilian Buza · Computerhilfe Charlottenburg |
Jede Woche per E-Mail: „Vorsicht, Betrug!“
Einmal pro Woche schicke ich Ihnen die neuen Betrugsmaschen der Woche, verständlich erklärt und mit einem Tipp, den Sie sofort anwenden können. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
