Jede Woche zeige ich Ihnen neue Betrugsmaschen im Internet – und wie Sie sich davor schützen können.
22. bis 28. September 2026 · Von Emilian Buza
Guten Tag,
manchmal geben sich Betrüger am Telefon als Bank oder Computerhilfe aus. Das Besondere: Sie behaupten, unser Geld und unseren Computer schützen zu wollen. In Wirklichkeit wollen sie gerade dadurch an unsere Daten und Ersparnisse gelangen.
Ich habe für Sie die wichtigsten Warnungen gesammelt, die zwischen dem 22. und 28. September 2026 veröffentlicht wurden. Ich erkläre Ihnen die Tricks so, dass Sie sie im Alltag erkennen können.
Ihr Emilian Buza

Symbolbild: Eine Nachricht und ein überraschender Anruf können zusammen Teil eines Betrugs sein.
Falsche Bankmitarbeiterin erbeutet 50.000 Euro
Ein 84-jähriger Mann aus Jena erhielt einen Anruf. Die Frau am Telefon gab vor, bei seiner Bank zu arbeiten. Sie warnte vor auffälligen Kontobewegungen und schickte einen Link. Der Mann öffnete ihn und erlaubte den Fernzugriff auf seinen Computer. Die Täter erbeuteten laut Polizei 50.000 Euro.
Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Meldung vom 22.09.2026
Diese Maschen sollten Sie kennen
Falsche Computerhilfe: Ein Klick, ein Anruf und viel Ärger
Am 24. September meldete die Polizei Ulm einen Fall aus Bad Schussenried. Beim Surfen erschienen Störungen und eine Telefonnummer für einen angeblichen Computer-Störungsdienst. Ein Senior rief dort an, gestattete dem Unbekannten den Zugriff auf seinen Rechner und gab schließlich Codes von Gutscheinkarten weiter.
Quelle: Polizei Ulm, 24.09.2026
Bankkarte an der Haustür abgeholt
Am 24. September riefen Betrüger eine 85-Jährige in Seeheim-Jugenheim an. Anschließend erschien eine Unbekannte an ihrer Haustür und nahm die Bankkarte entgegen. Die Polizei veröffentlichte den Fall am folgenden Tag.
Betrügerische Anlagewerbung im Internet
Die Polizei Steinfurt warnte am 25. September vor Anlagebetrug. Ein Mann aus Hörstel war über eine Internetanzeige bei einer angeblichen Investmentfirma gelandet und verlor schließlich einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.
Quelle: Polizei Steinfurt, 25.09.2026
Falsche Polizei: angebliche Einbrecher in der Nachbarschaft
Die Bonner Polizei berichtete am 23. September von vier Anrufen bei älteren Menschen in Alfter. Die Täter gaben sich als Polizeibeamte aus, erkundigten sich nach Wertgegenständen und wollten diese angeblich in Sicherheit bringen. Alle vier Angerufenen erkannten den Betrug.
Quelle: Polizei Bonn, 23.09.2026

Symbolbild: Auch Papierbriefe und QR-Codes können auf gefälschte Internetseiten führen.
Viermal richtig reagiert
In Alfter versuchten falsche Polizeibeamte am 22. September gleich viermal, älteren Menschen Geld oder Wertsachen abzunehmen. Doch alle vier Angerufenen durchschauten den Trick, beendeten die Gespräche und verständigten die Polizei. Originalmeldung vom 23.09.2026.
Die Rückruf-Regel
Ob angebliche Bank, Polizei oder technischer Kundendienst: Beenden Sie einen unerwarteten Anruf, wenn Geld, Zugangsdaten oder Fernzugriff verlangt werden. Suchen Sie die offizielle Telefonnummer selbst heraus und rufen Sie zurück. Die Nummer auf Ihrem Display ist kein Beweis dafür, wer tatsächlich anruft.
Jetzt kommt es auf schnelles Handeln an
Haben Sie Zugangsdaten preisgegeben oder eine Zahlung bestätigt, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank. Lassen Sie Karten und Zugänge sperren und fragen Sie nach einem Überweisungsrückruf. Bei einem fremden Fernzugriff trennen Sie den Rechner vom Internet und lassen Sie ihn prüfen. Sichern Sie Nachrichten und erstatten Sie Anzeige.
Sie dürfen misstrauisch sein
Niemand muss sich am Telefon zu etwas drängen lassen. Ein ehrlicher Ansprechpartner akzeptiert, wenn Sie eine Information erst überprüfen möchten. Geben Sie diese Warnungen gern an Menschen weiter, die sich darüber freuen könnten.
Bis bald!
Ihr Emilian Buza
Computerhilfe Charlottenburg
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Jede Woche per E-Mail: „Vorsicht, Betrug!“
Einmal pro Woche schicke ich Ihnen die neuen Betrugsmaschen der Woche, verständlich erklärt und mit einem Tipp, den Sie sofort anwenden können. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
