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AKTUELLE INTERNET-BETRUGSWARNUNGEN FÜR SENIOREN
Vorsicht,
Betrug! Jede Woche zeige ich Ihnen neue Betrugsmaschen im Internet – und wie Sie sich davor schützen können. 20.–26. Oktober 2026 · Von Emilian Buza | ||
/ GUTEN TAG Diese Woche warnt die Polizei vor falscher ComputerhilfeGuten Tag, ein Warnfenster erscheint auf Ihrem Bildschirm. Es piept laut. Angeblich ist Ihr Computer gesperrt und Sie müssen sofort den technischen Kundendienst anrufen. Genau mit diesem Trick haben Betrüger in der vergangenen Woche wieder Menschen um Geld gebracht. Ich bin Emilian Buza von Computerhilfe Charlottenburg. Ich habe für Sie die wichtigsten Warnungen vom 20. bis 26. Oktober 2026 gesammelt. Sie erfahren, was passiert ist und worauf Sie bei ähnlichen Nachrichten achten sollten. | ||
![]() Illustration: Nicht jeder Link und jede angebliche Warnmeldung ist vertrauenswürdig. | ||
01 / DER FALL DER WOCHE Falscher Microsoft-Support: 2.400 Euro verlorenEin Senior aus Altrip sah am 19. Oktober eine Meldung auf seinem Computer: Angeblich sei ein gefährliches Schadprogramm entdeckt worden. Er wandte sich an einen vermeintlichen Microsoft-Kundendienst. Die Betrüger behaupteten, zur Lösung des Problems seien Geschenkkarten von Amazon und Netflix nötig. Der Mann kaufte zuerst Karten für 600 Euro. Weil diese angeblich nicht funktionierten, sollte er weitere kaufen. Insgesamt verlor er 2.400 Euro. Die Polizei berichtete am 21. Oktober über den Fall.
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02 / WEITERE WARNUNGEN Diese drei Maschen sollten Sie kennenAnruf per Messenger: angebliche BankmitarbeiterIn Hagen erhielt ein 76-Jähriger am 20. Oktober einen Anruf über einen Messenger. Eine Frau gab sich als Bankmitarbeiterin aus und leitete ihn an einen angeblichen Bundesbankmitarbeiter weiter. Unter dem Vorwand eines Kredits forderten die Täter Geld. Der Senior hob mehrere Tausend Euro ab und übergab es einem Unbekannten. Mein Tipp: Lassen Sie sich von angeblichen Bankmitarbeitern nicht zu Bargeldübergaben drängen. Rufen Sie Ihre Bank selbst über die Ihnen bekannte Nummer an. Quelle: Polizei Hagen, 21.10.2026 PayPal-SMS meldet eine angeblich neue AnmeldungAm 20. Oktober wurde eine betrügerische SMS gemeldet: Angeblich habe sich jemand neu in ein PayPal-Konto eingeloggt. Ein Link sollte die Empfänger auf eine nachgeahmte Anmeldeseite locken. Mein Tipp: Öffnen Sie PayPal selbst über Ihre App oder die bekannte Internetadresse. Tippen Sie nicht auf den Link in der SMS. Quelle: Watchlist Internet, Meldung vom 20.10.2026 Schockanruf: Die Tochter brauche sofort GeldEine 88-Jährige in Hilden erhielt am 20. Oktober einen Anruf. Die Betrügerin behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Unfall gehabt. Wenig später holte ein angeblicher Krankenhausmitarbeiter mehrere Tausend Euro Bargeld ab. Mein Tipp: Legen Sie auf und rufen Sie Ihre Angehörigen selbst über die gespeicherte Telefonnummer an. Geben Sie Unbekannten niemals Bargeld. Quelle: Polizei Mettmann, 21.10.2026 | ||
03 / DIE GUTE NACHRICHT Aufmerksamer Taxifahrer verhinderte GeldübergabeEine 84-Jährige aus Wetter wollte nach einem Schockanruf einen hohen Geldbetrag übergeben. Sie ließ sich mit dem Taxi zur Bank fahren. Der Fahrer erkannte den Betrugsversuch, sprach die Frau darauf an und verhinderte so die Übergabe. Die Polizei berichtete am 20. Oktober über diesen Fall. Das zeigt: Fragen Sie im Zweifel jemanden, dem Sie vertrauen. Ein Gespräch kann viel Geld retten. | ||
![]() Illustration: Prüfen statt vorschnell klicken – besonders bei überraschenden Warnfenstern. | ||
04 / MEIN SICHERHEITSTIPP DER WOCHE Ein angeblicher Computerfehler ist kein Grund zur PanikWenn plötzlich ein Warnfenster erscheint, das Sie zum sofortigen Anruf auffordert: Reagieren Sie nicht auf die angezeigte Nummer. Geben Sie keine Bankdaten an und erlauben Sie Fremden keinen Fernzugriff auf Ihren Computer. Suchen Sie bei Bedarf Hilfe über eine Ihnen bekannte, seriöse Kontaktadresse. | ||
05 / WENN DOCH ETWAS PASSIERT IST So reagieren Sie jetztHaben Sie bereits Geld bezahlt, Zugangsdaten genannt oder einen Fernzugriff eingerichtet? Trennen Sie das betroffene Gerät vom Internet. Kontaktieren Sie Ihre Bank über die offizielle Nummer, lassen Sie verdächtige Zahlungen prüfen und ändern Sie Passwörter von einem anderen, sicheren Gerät. Sichern Sie Nachrichten und Belege und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. | ||
06 / ZUM SCHLUSS Bleiben Sie neugierig – und lassen Sie sich nicht drängenIch möchte, dass Sie das Internet mit Freude nutzen können. Sie müssen nicht jede Betrugsmasche auswendig kennen. Häufig reicht es, eine unerwartete Forderung kurz zu hinterfragen. Wenn dieser Sicherheitsbrief auch für jemanden aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis nützlich ist, leiten Sie ihn gern weiter. Bis nächste Woche! | ||
Sie möchten eine verdächtige Computerwarnung überprüfen lassen? Ich unterstütze Sie persönlich in Berlin-Charlottenburg und, wenn möglich, auch aus der Ferne. Computerhilfe ansehenTelefon: 0151 44985258 | ||
© 2026 Emilian Buza · Computerhilfe Charlottenburg |
Jede Woche per E-Mail: „Vorsicht, Betrug!“
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