Jede Woche zeige ich Ihnen neue Betrugsmaschen im Internet – und wie Sie sich davor schützen können.
25. bis 31. August 2026 · Von Emilian Buza
Guten Tag,
manchmal wird uns am Telefon gesagt, unser Bankkonto sei in Gefahr. Ein anderes Mal erscheint am Computer eine erschreckende Warnmeldung. Beide Situationen können Betrüger ausnutzen. Gerade deshalb lohnt es sich, die Ruhe zu bewahren.
Ich bin Emilian Buza von Computerhilfe Charlottenburg. Ich habe für Sie die wichtigsten polizeilichen Warnungen zusammengestellt, die vom 25. bis 31. August veröffentlicht wurden – mit einfachen Tipps, wie Sie sich schützen.

Symbolbild: Betrüger benutzen echte Banknamen und nachgeahmte Anmeldeseiten, um Vertrauen zu erzeugen.
15.000 Euro verloren – für ein angebliches Sicherheitskonto
Ein 85-Jähriger aus Düren erhielt einen Anruf: Sein Vermögen sei angeblich nicht mehr sicher. Die Täter schickten ihm über WhatsApp gefälschte Dokumente einer vermeintlichen Staatsanwaltschaft und ließen ihn Geld auf ein „Sicherheitskonto“ überweisen. Zudem verschafften sie sich über eine App Zugriff auf seinen Rechner. Insgesamt verlor er 15.000 Euro.
Quelle: Polizei Düren, 31.08.2026
Diese Tricks sollten Sie kennen
Falscher Microsoft-Support verlangt Xbox-Gutscheine
Ein 77-jähriger Mann aus Stockach sah eine Warnmeldung auf seinem Computer und nahm Kontakt zu einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter auf. Der Anrufer brachte ihn dazu, Xbox-Guthabenkarten über 300 Euro zu übermitteln und Fernzugriff auf den Rechner und sein Online-Banking zuzulassen. Die Polizei meldete den Vorfall am 28. August; unberechtigte Kontobewegungen waren bis dahin nicht bekannt.
Quelle: Polizei Konstanz, 28.08.2026
Bankkarte an der Haustür abgeholt
Am 28. August wurde eine 77-Jährige aus Darmstadt telefonisch von falschen Bankmitarbeitern angesprochen. Wenig später erschien ein Mann bei ihr und holte unter einem Vorwand ihre EC-Karte ab. Die Polizei veröffentlichte die Warnung am 31. August.
Drei Seniorinnen geben ihre Bankkarten samt PIN heraus
In Bad Gandersheim, Alfeld und Freden meldeten sich am 27. August Betrüger telefonisch als Bankmitarbeiter. Sie erzählten drei Frauen im Alter von 80, 89 und 92 Jahren von angeblich unerlaubten Abbuchungen. Die Frauen gaben EC-Karten und PINs an angekündigte Abholer heraus. Die Polizei berichtete am 31. August über die Fälle und die Festnahme von zwei Tatverdächtigen.
Quelle: Polizei Hildesheim, 31.08.2026

Symbolbild: Wenn jemand Gutscheincodes verlangt, sollten Sie besonders vorsichtig sein.
91-Jähriger ruft die echte Polizei – Betrüger festgenommen
Ein Senior aus Wuppertal erhielt am 25. August wiederholt Anrufe von einer angeblichen Bankmitarbeiterin. Er gab seine PIN nicht heraus und verständigte die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten einen 26-jährigen Tatverdächtigen nach einem versuchten Trickbetrug festnehmen. Die Polizei veröffentlichte den Fall am 27. August. Zur Polizeimeldung.
Vertrauen Sie nicht der angezeigten Telefonnummer
Betrüger können Telefonnummern fälschen. Selbst wenn auf Ihrem Display der Name Ihrer Bank zu stehen scheint, ist das kein sicherer Beweis. Legen Sie auf und rufen Sie selbst die Nummer Ihrer Bank an, die Sie bereits kennen oder auf deren offizieller Website finden.
Was Sie jetzt tun sollten
Haben Sie Bankdaten preisgegeben, eine Überweisung freigegeben oder Fremden Zugriff auf Ihren Computer gewährt? Rufen Sie sofort Ihre Bank an, lassen Sie Zugänge oder Karten sperren und erkundigen Sie sich nach einer möglichen Rückholung der Zahlung. Trennen Sie einen betroffenen Rechner vom Internet, lassen Sie ihn prüfen und sichern Sie Nachrichten für die Polizei.
Ein Rückruf ist kein unhöfliches Verhalten
Wer seriös ist, wird verstehen, wenn Sie einen Anruf beenden und die Angaben selbst prüfen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Genau diese kleine Pause kann Sie vor einem großen Schaden bewahren.
Bis bald!
Ihr Emilian Buza
Computerhilfe Charlottenburg
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